Kontaktpersonen unter Quarantäne

Coronavirus an Schulen: Schon wieder neue Fälle an Einrichtungen in und um Rosenheim

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Die Meldungen von Corona-Fällen an den Schulen häufen sich. In diesem Artikel finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Entwicklungen an Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Update, 21. Oktober 2020, 15.10 Uhr

Berufsschulen, Mittelschule und Kindergarten betroffen

Rosenheim – Das Gesundheitsamt Rosenheim hat eine Reihe von Neuinfektionen an Schulen und Kindertageseinrichtungen gemeldet. So ist zuletzt an den Berufsschulen I und II in Rosenheim, an der Franziska-Hager-Mittelschule Prien und am Kindergarten „Stadtmäuse“ in Rosenheim jeweils ein Mensch positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Alle engen Kontaktpersonen sind unter Quarantäne gestellt worden.

Bereits am Montag (19. Oktober 2020) war von der „Max-Joseph“- Grundschule Großkarolinenfeld, der Grund- und Hauptschule „Justus-von-Liebig“ Heufeld, dem Schulhaus Götting der Holnsteiner Grundschule und der Grundschule Prinzregentenstraße in Rosenheim positiv auf Sars-CoV-2 jeweils eine neue Ansteckung gemeldet worden. Alle engen Kontaktpersonen wurden unter Quarantäne gestellt.

Update 19. Oktober 2020

5 Schulen in der Region mit neuen Fällen

Die Corona-Fälle an den Schulen in der Region Rosenheim reißen nicht ab. Neue positive Tests meldet aktuell (Stand 19. Oktober) das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim von der Max-Joseph-Grundschule Großkarolinenfeld, der Grund- und Hauptschule „Justus-von-Liebig“ Heufeld, aus dem Schulhaus Götting der Holnstainer-Grundschule Bruckmühl und von der Grundschule Prinzregentenstraße Rosenheim. In den genannten Schulen wurde je eine Person positiv auf Sars-CoV-2 getestet, alle engen Kontaktpersonen wurden unter Quarantäne gestellt.

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Massiv betroffen ist inzwischen die Mittelschule am Luitpoldpark in Rosenheim, wo zuletzt eine weitere Person positiv getestet wurde – was die Gesamtzahl der Corona-Fälle an der Luitpold-Schule nun auf insgesamt 14 erhöht. In Zusammenhang mit der letzten positiven Testung hat das Gesundheitsamt 19 weitere Personen unter Quarantäne gestellt. 

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Update, 14. Oktober 2020, 15 Uhr

Jetzt auch FOS/BOS Rosenheim und Justus-von-Liebig Grund- und Mittelschule in Heufeld betroffen

Rosenheim – Die Corona-Fälle an den Schulen in der Region setzen sich fort. Aktuell (15. Oktober) betroffen: die FOS/BOS Rosenheim. Hier wurde laut Staatlichen Gesundheitsamt zuletzt zwei Personen positiv getestet. Insgesamt 27 Personen sind in diesem Zusammenhang als enge Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. 

Einen weiteren Fall von Covid 19 meldet die Behörde für die Justus-von-Liebig Grund- und Mittelschule in Heufeld (Marktgemeinde Bruckmühl). Hier stehen insgesamt 23 Personen als enge Kontaktpersonen unter Quarantäne.

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Update 9.10.20, 12.09 Uhr

Jetzt Bad Feilnbach und Rimsting betroffen

Bad Feilnbach/Rimsting – Corona-Fälle sorgen aktuell (9. Oktober) an der Grund- und Mittelschule Bad Feilnbach und in einer Kinderkrippe in Rimsting für Unruhe. An der Leo-von-Welden-Schule Bad Feilnbach liegen zwei positive Meldungen vor. 57 enge Kontaktpersonen sind laut Gesundheitsamt in Quarantäne. In der Kinderkrippe „Wurzelkinder“ in Rimsting gibt es drei positiv getestete Personen. Etwa 30 Kinder sowie 14 Mitarbeiter hat das Gesundheitsamt als enge Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt.

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Update 8. Oktober, 14.24 Uhr:

Da sich die Fälle von positiven Testergebnissen auf das Corona-Virus an Schulen häufen, will das Landratsamt Rosenheim ab sofort über Infektionen in betroffenen Einrichtungen informieren. Auf der Startseite das Landratsamtes unter www.landkreis-rosenheim.de unter COVID-19 soll es ab sofort einen Überblick der Einrichtungen geben, die neu dazugekommen sind oder bei denen es aufgrund von Reihentestungen weitere neue positive Testergebnisse gab.

Hier laut Landratsamt der Stand der betroffenen Einrichtungen, die am 8. Oktober neu dazugekommen sind:

  • Astrid-Lindgren-Grundschule, Rosenheim: 3 positive Testergebnisse. Da sich die Fälle auf eine Klasse begrenzen lassen, befinden sich derzeit zusätzlich zu den drei positiven Fällen 23 Kontaktpersonen der Kategorie I in häuslicher Quarantäne. Die Kontaktpersonen werden heute getestet. 
  • Sonderpädagogisches Förderzentrum, Rosenheim: 4 positive Testergebnisse, etwa 50 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich in Quarantäne. Die Testungen der Kontaktpersonen sind veranlasst.
  • Mittelschule am Luitpoldpark, Rosenheim: 2 positive Testergebnisse, 54 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Testungen diese Kontaktpersonen werden in den kommenden Tagen erfolgen.      

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Update 8. Oktober, 13.10 Uhr:

Drei positive Fälle an Astrid-Lindgren-Schule in Rosenheim

Rosenheim - Wieder Corona-Alarm an einer Rosenheimer Schule: An der Astrid-Lindgren-Grundschule an der Innsbrucker Straße gibt es drei positive Fälle, wie das Gesundheitsamt gegen den OVB-Heimatzeitungen bestätigte. Da sich diese Fälle alle im Bereich einer Klasse befinden, liegt die Zahl der Kontaktpersonen der Kategorie I laut Sprecherin Ina Krug bei 23. Gemeinsam mit den drei positiven Fällen befänden sich also aktuell 26 Personen in Quarantäne. Die Testungen der Kontaktpersonen der Kategorie I sollen noch heute erfolgen.

Ein Mädchen war positiv auf Covid-19 getestet worden, die entsprechende Mitteilung vom Gesundheitsamt ging am Mittwochabend bei der Schulleitung ein.

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An den übrigen Schulen in Stadt und Landkreis Rosenheim, die aktuell von Quarantänemaßnahmen betroffen sind, sind laut der Sprecherin keine weiteren Positivfälle aus den Laboren gemeldet worden (Stand 8. Oktober/12 Uhr).

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Update 8. Oktober, 10.51:

22 Isener Grundschulkinder in häuslicher Quarantäne

Isen – Die Klasse 4a der Grund- und Mittelschule Isen darf vorerst nicht in die Schule, wie Daniela Fritzen, Sprecherin des Landratsamtes Erding auf Nachfrage der Wasserburger Zeitung bestätigt. Die Kinder müssen vom 8. bis 19. Oktober in häuslicher Quarantäne bleiben. Und auch ihre Klassleitung. „Alle 22 Mädchen und Buben werden online von ihr unterrichtet“, wie Rektor Michael Oberhofer erklärt.

„Wie in diesem Fall vorgesehen haben wir als Schule das Gesundheitsamt umgehend mit den notwendigen Informationen etwa hinsichtlich der Kontaktpersonen versorgt, alle weiteren Entscheidungen werden nun dort getroffen. Unmittelbar betroffene Personen werden direkt durch das Gesundheitsamt informiert“, so der Schulleiter. Nach derzeitigem Kenntnisstand habe das Gesundheitsamt keine weiteren Kontaktpersonen festgestellt, was bedeutet, dass keine weiteren Einschränkungen im Unterrichtsbetrieb gibt.

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Die gesamte Klasse wird seit dem Vormittag des 8. Oktober getestet. Der Großvater eines „Quarantänekindes“ berichtet der Zeitung, sein Enkel müsse auf seinem Zimmer bleiben und die Zeit dort verbringen. Ein zweiter Test werde dann nach fünf Tagen erfolgen.

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Update, 5. Oktober, 17.51 Uhr:

Neue Corona-Fälle: Die Unruhe an vielen Schulen

Neue Corona-Fälle an Schulen und Quarantäne-Verordnungen für Schüler und Lehrer sorgen zu Wochenbeginn für Unruhe .Aktuell betroffen: das Gymnasium Bad Aibling. Wie das Staatliche Gesundheitsamt bestätigte, gibt es am Aiblinger Gymnasium einen positiven Corona-Fall. In diesem Zusammenhang sind rund 130 Schüler und Lehrer in Quarantäne, betroffen sind fünf Klassen.

Auch Grundschulen in der Region sind betroffen

Testungen laut Plan

Einen weiteren Corona-Fall gibt es am Karolinen-Gymnasium in Rosenheim, wie das Gesundheitsamt bestätigt. Hier sollen die elften Klassen betroffen sein. Für insgesamt 100 Schüler und Lehrer wurde als Kontaktpersonen erster Kategorie Quarantäne angeordnet. Die Testung der betroffenen Personen ist laut Gesundheitsamt in Planung.

Auch an der Max-Joseph-Grund- und Mittelschule in Großkarolinenfeld gibt es eine Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Etwa 50 Personen befinden sich in Quarantäne. Die Reihentestung erfolgte Montags.

Einen Rattenschwanz zieht der Corona-Fall von vergangener Woche am Ludwig-Thoma-Gymnasium (LTG) Prien nach sich: Die Reihentestung der rund 90 Kontaktpersonen ersten Grades ergab zwei weitere Treffer – wodurch nun 13 weitere Personen in Quarantäne müssen. Deren Testung war für den gestrigen Montag vorgesehen.

Ebenfalls betroffen mit einem positiven Corona-Fall: das Annette-Kolb-Gymnasium (AKG) Traunstein. Eine Schülerin hatte sich laut des Gesundheitsamts Traunstein vergangene Woche aufgrund von geringen allgemeinen Krankheitssymptomen vom Hausarzt testen lassen. Den positiven Covid-19-Nachweis erhielt das Gesundheitsamt Freitagabend. In enger Abstimmung mit der Schulleitung wurden am Wochenende die weiteren Maßnahmen in die Wege geleitet. Die Schülerin war am vergangenen Dienstag das letzte Mal in der Schule. Aufgrund von Kopplungsunterricht waren teilweise auch Schüler der Parallelklassen betroffen. Insgesamt wurden 47 Schüler, die teilweise auch aus dem Landkreis Berchtesgadener Land stammen, unter Quarantäne gestellt.

Vorgaben einhalten

Die betroffenen Lehrkräfte stuft das Gesundheitsamt aufgrund der eingehaltenen Vorgaben (Lüftungskonzept, Abstand, Maske) als Kontaktpersonen der Kategorie zwei ein. Für sie sind Maßnahmen der Symptombeobachtung angeordnet. Gestern fand für alle Kontaktpersonen eine Reihentestung im Testzentrum Mühlwiesen statt.

Einen weiteren positiven Test gibt es an der Berufsschule 1 Traunstein: Eine Schülerin wurde aufgrund von allgemeinen Krankheitssymptomen im Testzentrum Mühlwiesen getestet. Den positiven Covid-19-Nachweis erhielt das Gesundheitsamt Traunstein am Samstag. In enger Abstimmung mit der Schulleitung leitete die Behörde am Wochenende die weiteren Maßnahmen in die Wege.

Die Schülerin war laut Gesundheitsamt am Mittwoch das letzte Mal in der Berufsschule. Insgesamt sind 20 Schüler, die teilweise auch aus den Landkreisen Rosenheim und Berchtesgadener Land stammen, unter Quarantäne gestellt. Die betroffenen Lehrkräfte wurden, wie am Gymnasium Traunstein, aufgrund der eingehaltenen Vorgaben als Kontaktpersonen der Kategorie zwei eingestuft. Für sie sind Maßnahmen der Symptombeobachtung angeordnet.

Gestern fand für alle Kontaktpersonen eine Reihentestung im Testzentrum Mühlwiesen statt. Für die weiteren Schüler ist der Schulbetrieb laut Gesundheitsamt aufgrund der Quarantänemaßnahmen nicht beeinträchtigt. (rg)

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Update, 5. Oktober 2020, 12.15 Uhr

An der Max-Joseph-Grund- und Mittelschule in Großkarolinenfeld gibt es eine Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Etwa 50 Personen befinden sich in Quarantäne und werden heute getestet.  

Einen Rattenschwanz zieht der Corona-Fall von vergangener Woche am Ludwig-Thoma-Gymnasium (LTG) Prien nach sich: Die Reihentestung der rund 90 Kontaktpersonen ersten Grades ergab zwei weitere Treffer – wodurch nun 13 weitere Personen in Quarantäne müssen. Deren Testung ist für heute, Montag, (5. Oktober) vorgesehen.

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Update 5. Oktober 2020, 11.15 Uhr:

Annette-Kolb-Gymnasium (AKG) Traunstein: Schülerin positiv auf COVID-19 getestet

Eine Schülerin des AKG wurde aufgrund von geringen allgemeinen Krankheitssymptomen durch einen niedergelassenen Hausarzt getestet. Den positiven COVID-19-Nachweis erhielt das Gesundheitsamt Traunstein am Abend des 02.10.2020. In enger Abstimmung mit der Schulleitung wurden am Samstag und Sonntag die weiteren Maßnahmen in die Wege geleitet. Die Schülerin war am 29.09.2020 das letzte Mal in der Schule. Aufgrund von Kopplungsunterricht waren teilweise auch Schülerinnen und Schüler der Parallelklassen betroffen. Insgesamt wurden 47 Schülerinnen und Schüler, welche teilweise auch aus dem Landkreis Berchtesgadener Land stammen, unter Quarantäne gestellt. Die betroffenen Lehrkräfte wurden aufgrund der eingehaltenen Vorgaben (Lüftungskonzept, Abstand, Maske) als Kontaktpersonen der Kategorie 2 eingestuft. Für Sie sind Maßnahmen der Symptombeobachtung angeordnet worden. Heute wird für alle Kontaktpersonen eine Reihentestung im Testzentrum Mühlwiesen organisiert. Für die weiteren Schülerinnen und Schüler ist der Schulbetrieb aufgrund der ausgesprochenen Quarantänemaßnahmen nicht beeinträchtigt.

Berufsschule 1 (BS1) Traunstein: Schülerin positiv auf COVID-19 getestet

Eine Schülerin der Berufsschule 1 wurde aufgrund von geringen allgemeinen Krankheitssymptomen im Testzentrum Mühlwiesen getestet. Den positiven COVID-19-Nachweis erhielt das Gesundheitsamt Traunstein am 03.10.2020. In enger Abstimmung mit der Schulleitung wurden am Samstag und Sonntag die weiteren Maßnahmen in die Wege geleitet. Die Schülerin war am 30.09.2020 das letzte Mal in der Schule. Insgesamt sind 20 Schülerinnen und Schüler, welche teilweise auch aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Rosenheim stammen, unter Quarantäne gestellt. Die betroffenen Lehrkräfte wurden aufgrund der eingehaltenen Vorgaben (Lüftungskonzept, Abstand, Maske) als Kontaktpersonen der Kategorie 2 eingestuft. Für Sie sind Maßnahmen der Symptombeobachtung angeordnet worden. Heute wird für alle Kontaktpersonen eine Reihentestung im Testzentrum Mühlwiesen organisiert. Für die weiteren Schülerinnen und Schüler ist der Schulbetrieb aufgrund der ausgesprochenen Quarantänemaßnahmen nicht beeinträchtigt.

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Update 5. Oktober 2020, 10.51 Uhr:

Bad Aibling/Rosenheim - Neue Corona-Fälle an Schulen und Quarantäne-Verordnungen für Schüler und Lehrer sorgen zu Wochenbeginn für Unruhe. Aktuell betroffen: das Gymnasium Bad Aibling. Wie das Staatliche Gesundheitsamt bestätigte, gibt es am Aiblinger Gymnasium einen positiven Corona-Fall. In diesem Zusammenhang sind rund 130 Schüler und Lehrer in Quarantäne, betroffen sind fünf Klassen.

Einen weiteren Corona-Fall gibt es am Karolinen-Gymnasium in Rosenheim, wie das Gesundheitsamt bestätigt. Hier sollen die elften Klassen betroffen sein. Für insgesamt 100 Schüler und Lehrer wurde als Kontaktpersonen erster Kategorie Quarantäne angeordnet. Die Testung der betroffenen Personen ist laut Gesundheitsamt in Planung.

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Update 2. Oktober

Vier Fälle und 170 mal Quarantäne am Ignaz-Günther-Gymnasium

Rosenheim – Insgesamt 170 Schüler und zehn Lehrkräfte aus acht Klassen des Ignaz-Günther-Gymnasiums befinden sich nunmehr, Stand Freitag, 2. Oktober, in Quarantäne. Die war den Schülern auferlegt worden, nachdem an der Schule vier Coronavirus-Infektionen bekannt geworden waren.

Zunächst waren zwei positive Fälle verzeichnet worden. Bei den Tests der engen Kontaktpersonen ergaben sich zwei weitere Infektionen. Auch die Kontaktpersonen dieser Fälle wurden in die häusliche Isolation geschickt, sie werden am heutigen Montag getestet. Über den vollen Umfang der Quarantäne waren die Eltern am Freitagvormittag informiert worden.

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Wie Ina Krug, Sprecherin des Landratsamts, betonte, seien nicht immer die kompletten Klassen unter Quarantäne, „sondern nur die Schüler und Lehrer, die bestimmte gemeinsame Kurse besucht hatten“. Schulleiter Dieter Friedel hat bislang beruhigende Rückmeldungen erhalten. „Mir wurde aus der Quaratäne bislang nichts von Covid-19Symptomen berichtet“, sagte er am Freitag.

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Update 1. Oktober

Prien – Die Lage in der Region spitzt sich weiter zu: Nach den Corona-Infektionen an den Grundschulen Schloßberg und Riedering kommt nun ein Fall am Ludwig-Thoma-Gymnasium in Prien hinzu, wie das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen bestätigte.

Hier ist die 11. Jahrgangsstufe betroffen. Insgesamt befinden sich 90 Schüler und Lehrkräfte in Quarantäne. Die Kontaktpersonen ersten Grades mussten sich am Mittwoch (30. September) im Testzentrum auf der Loretowiese Rosenheim einem Corona-Test unterziehen. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Weiter steigend ist die 7-Tage-Inzidenz (Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner) in Stadt und Landkreis Rosenheim. Die Fallzahl für den Landkreis liegt aktuell bei 24,1, für die Stadt bei 31,6 (Stand 30. September). Ende vergangener Woche bewegte sich die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt noch bei 15,79, für den Landkreis bei 14,56 (Stand 24. September).

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Die Erstmeldung vom 30. September

Stephanskirchen/Riedering – Die Abstriche der Kontaktpersonen ersten Grades sind bereits am Montag am Gesundheitsamt erfolgt. Ein Großteil der Ergebnisse liegt laut Sprecherin Ina Krug bereits vor – bislang allesamt negativ. Zwei Ergebnisse stünden noch aus.

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Auch an der Grundschule Riedering hat es einen Corona-Fall gegeben. Hier sind zwei Schulklassen betroffen.

Jeweils 30 Personen befinden sich laut Gesundheitsamt an jeder der beiden Grundschulen in häuslicher Quarantäne. Auch an der Grundschule Riedering wurden die Abstriche der Kontaktpersonen der Kategorie I bereits am Montag am Rosenheimer Gesundheitsamt genommen. Die ersten Ergebnisse liegen auch hier bereits vor: alle negativ. Zwei Test-Ergebnisse stünden noch aus, so Sprecherin Ina Krug auf Anfrage.

Fälle auch an Schulen in Waldkraiburg, Eberharting und Nußdorf

Immer wieder kommt es seit Beginn des Schuljahres an Schulen in der Region zu positiven Coronatests. So wurden vor wenigen Tagen 41 Menschen an einer Schule in Waldkraiburg in Quarantäne geschickt, nachdem es zu Infektionen gekommen war. In Eberharting hatte es nach einem Reihentest Proteste von Eltern gegeben, die statt eines Tests eine 14-tägige Quarantäne bevorzugt hatten. Das Gesundheitsamt Mühldorf war jedoch hart geblieben und bestand auf Tests.

Ebenfalls positive Coronatests gab es zuletzt an der Grundschule in Flintsbach. Zwei Lehrer sind infiziert. Auch hier reagierte das Gesundheitsamt mit Tests und Quarantäne für die engen Kontaktpersonen.

Konflikte um die Corona-Auflagen an Schulen

In Rosenheim hatte es derweil im Stadtrat einen Vorstoß der SPD-Fraktion gegeben, die Schulen in der Stadt im ersten Halbjahr mit kostenlosen Masken auszustatten. Der Antrag wurde abgelehnt. Die Lage in Rosenheim hat sich mittlerweile deutlich entspannt. Die Zahl der Neu-Infektionen liegt weit unter dem ersten Warnwert. Deshalb wurde auch die Maskenpflicht im Unterricht wieder aufgehoben. Das reicht einigen Eltern allerdings nicht. Sie gehen weiter auf Konfrontationskurs zum Gesundheitsamt.

Die Situation ist nach dem Ende der Sommerferien weiter angespannt. Wann die nächsten Coronafälle an einer Schule in der Region auftreten, scheint eine Frage der Zeit. Die Behörden reagieren konsequent – mit Reihentests der Kontaktpersonen und häuslicher Quarantäne.

Feilnbacher Bürgermeister "sehr erschrocken" über Fallzahlen

Mit vergleichsweise hohen Fallzahlen schreckte zuletzt Bad Feilnbach auf – wo es nach den turbulenten Wochen im Frühjahr als „Corona-Hotspot“ nun lange Zeit ruhig war. „Sehr erschrocken“ zeigt sich darüber auch Bad Feilnbachs Bürgermeister Anton Wallner.

Binnen zwei Wochen waren 13 Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden; Mitte September zwei Personen, in der Folgewoche elf weitere. „Eigentlich hatten wir gehofft, dass die zwei, drei Fälle, die wir zuletzt nach einer langen ruhigen Phase hatten, wieder auf null zurückgehen. Nun überragen wir aber sogar die Stadt Rosenheim.“ Rosenheim hatte vergangene Woche zehn Neuinfektionen vermeldet.

Familien stecken sich bei gemeinsamer Feier an

Erleichtert ist Wallner zumindest, dass sich die Feilnbacher Fälle nicht über das gesamte Gemeindegebiet erstrecken und es sich auch nicht um Urlaubsrückkehrer handelt, sondern wohl um Mitglieder von ein bis zwei Familien, die sich bei einer gemeinsamen Feier angesteckt hätten.

Akuten Handlungsbedarf für das Geschehen in der Gemeinde sieht Wallner im Moment nicht. Er verweist aber noch einmal eindringlich auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und hofft, dass die Zahlen bis spätestens in zwei Wochen wieder auf null zurückgehen – „und wir uns das kleine Stück Normalität, das wir uns erarbeitet haben, zurückbekommen“.

In der Stadt Rosenheim steigen aktuell die Zahlen nach einer Phase der Entspannung wieder an: Die Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner) liegt bei 30,0 (Stand 29. September); Ende vergangener Woche: 14,2 (25. September).

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow

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