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Kulturforum Rosenheim und Sparkassenstiftungen Zukunft

Aktion „Kultur für alle“ soll Veranstaltungen auch für Geringverdiener ermöglichen

Sie freuen sich, dass „Kultur für alle“ wieder startet: (von links) Reinhard Knirsch, Zweiter Vorsitzende des Kulturforums Rosenheim; Elisabeth Bartl, Leiterin der Rosenheimer Tafel, und Alexa Hubert, Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft.
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Sie freuen sich, dass „Kultur für alle“ wieder startet: (von links) Reinhard Knirsch, Zweiter Vorsitzende des Kulturforums Rosenheim; Elisabeth Bartl, Leiterin der Rosenheimer Tafel, und Alexa Hubert, Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft.

Nach coronabedingter Pause gibt es wieder „Kultur für alle“, eine Aktion des Kulturforums Rosenheim in Zusammenarbeit mit den Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim.

Rosenheim – Menschen mit geringem Einkommen haben dadurch wieder die Möglichkeit, kostenlos an Kulturveranstaltungen teilzunehmen. 16 Kulturveranstalter beteiligen sich in diesem Jahr an dem Projekt. Das Angebot reicht von Familienprogramm über das Stadtspiel in Rosenheim, das Gitarrenfestival in Bad Aibling und Highlights im Kuko sowie im Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim bis zu den Rosenheimer Kleinkunsttagen.

Projekt nur durch Förderung möglich

„Teilhabe an Kultur ist für alle Menschen wichtig, deshalb unterstützen wir das Projekt gerne“, sagt Alexa Hubert von den Sparkassenstiftungen Zukunft. „Nur durch diese Förderung können wir das Projekt nach diesem speziellen Rosenheimer Modell durchführen“, sagt der Initiator des Projektes und Zweiter Vorsitzender des Kulturforums, Reinhart Knirsch.

„Das heißt, es werden ganz reguläre Karten oder Gutscheine an Interessierte mit geringem Einkommen ausgegeben. Der Gegenwert wird den Kulturveranstaltern von den Sparkassenstiftungen Zukunft erstattet. Das ist der Hauptunterschied zu ähnlichen Projekten im Bundesgebiet, wo meist Restkarten ausgegeben werden.“

Gutscheine können in Karten umgetauscht werden

Eine weitere Besonderheit ist die Verteilung der Karten über die Tafeln in Stadt und Landkreis Rosenheim und einigen anderen Ausgabestellen. Dort sind die Karten beziehungsweise Gutscheine in der Regel zu einer kleinen, symbolischen Schutzgebühr erhältlich. Gutscheine können rechtzeitig vor der Veranstaltung in Karten getauscht werden.

So wird ein unbürokratischer und einfacher Zugang zu den Kulturveranstaltungen ermöglicht. „Niemand muss sich an der Abendkasse als Geringverdiener zu erkennen geben“, meint Knirsch. Alle Menschen mit geringem Einkommen, die bei der Tafel einkaufen dürfen, können das Angebot nutzen. Nicht nur Bezieher von Arbeitslosengeld 2, auch Menschen mit geringer Rente oder Geringverdiener mit Wohngeldanspruch gehören in der Regel zu den Berechtigten.

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Die Mitarbeiter der Tafeln bekamen in den vergangenen Jahren viel positives Feedback auf die Aktion: „Das hätten wir uns sonst niemals leisten können“, hörten die Mitarbeiter der Tafeln häufig. Eine Liste der Ausgabestellen gibt es unter www.kulturforum-rosenheim.de.

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