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Paula Schamberger Stiftung

Inklusive Wohngemeinschaft in Rosenheim startbereit: Sponsoren, Firmen und Planer auf Ortstermin

Zufriedene Gesichter im Neubau in der Schillerstraße in Rosenheim: (von links) Samerbergs Bürgermeister Georg Huber (Vorsitzender der Paula Schamberger Stiftung), Christian Würfel und Renata Petrovic (WSB Architekten Bruckmühl), Thomas Bacher und Astrid Fiebiger (KJSW) sowie die Stiftungsräte Christoph Heibler, Christine Eckert und Hans Peter Maier.
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Zufriedene Gesichter im Neubau in der Schillerstraße in Rosenheim: (von links) Samerbergs Bürgermeister Georg Huber (Vorsitzender der Paula Schamberger Stiftung), Christian Würfel und Renata Petrovic (WSB Architekten Bruckmühl), Thomas Bacher und Astrid Fiebiger (KJSW) sowie die Stiftungsräte Christoph Heibler, Christine Eckert und Hans Peter Maier.

Kurz vor der Fertigstellung steht ein ebenso innovatives wie inklusives Wohnprojekt der Paula Schamberger Stiftung (Samerberg) und des Katholischen Jugendsozialwerks (KJSW) in der Rosenheimer Schillerstraße.

Samerberg/Rosenheim – In wenigen Wochen ziehen dort Studenten der Technischen Hochschule Rosenheim und behinderte junge Menschen in eine Wohngemeinschaft.

Jetzt trafen sich alle am Bau beteiligten Planer, Firmen und Sponsoren, um sich ein Bild vom Bau zu machen, auch ein Teil der künftigen Bewohner nahm die neue Heimat bereits in Augenschein.

Gelungene Kooperation

„Es kann Goßes entstehen, wenn die richtigen Leute zusammenkommen“, so formulierte es Samerbergs Bürgermeister Georg Huber, der die Paula Schamberger Stiftung leitet und die Verantwortung als Bauherr trägt. Genau vor zwei Jahren entstand der Kontakt zu TH Präsident Heinz Köster, zum Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner und dem Katholischen Jugendsozialwerk, das eine Bleibe für ein inklusives Wohnprojekt suchte und bei der Samerberger Stiftung auf offene Ohren und Türen stieß. Das Grundstück der Stiftung in der Rosenheimer Schillerstraße war prädestiniert für die Idee des KJSW, die logische Kooperation klappte beinahe mühelos.

Finanzieller Schub durch OVB-Spendenaktion

Dass damals bereits Pläne einer Studentengruppe für ein Studentenheim an diesem Standort in der Schublade lagen, beschleunigte die Planung. Dank einer Spende aus der OVB Weihnachtsspendenaktion in Höhe von 360 000 Euro traute sich auch das KJSW an die Sache heran. Ende September 2021 erfolgte der Spatenstich, nicht einmal ein Jahr später kann in wenigen Wochen der Einzug erfolgen.

Innovative Holzbauweise

Planer Christian Würfel und Renata Petrovic (WSB Architekten Bruckmühl) wählten zusammen mit dem Samerberger Stiftungsrat (Christoph Heibler, Christine Eckert, Christian Staber und Hans Peter Maier) eine innovative Holzbauweise, das den höchsten Energiestandard (KfW 40 plus) aufweist. Neun Bewohner finden in der Schillerstraße ein neues Zuhause. Die vier Studierenden kümmern sich um die fünf beeinträchtigten Bewohner, dürfen dafür mietfrei dort wohnen.

Dank an die Sponsoren

Bürgermeister Georg Huber, Planer Christian Würfel und Thomas Bacher (KJSW) bedankten sich bei allen am Bau beteiligten Firmen, die Hervorragendes geleistet hätten und nun ein für Rosenheim einzigartiges Projekt gestemmt hätten. Unter den Ehrengästen waren auch Vertreter der Sponsoren, darunter Vorstandsvorsitzender Karl Göpfert (Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling) und Günther Wunsam (Rohrdorfer Zementwerk).

Auch KJSW Vorstand Berthold Wübbeling, Professor Dr. Peter Niedermeier (TH), Max von Bredow (Holzbauregion Rosenheim) und Professor Peter Astner (Campus Ro) würdigten die gelungene Kooperation.

Lesen Sie auch „Erste Sahne“: Ministerpräsident Markus Söder zeigt sich von Rosenheimer Riesen-WG beeindruckt

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