Coronavirus in Happinger Kita: Zwei Gruppen dürfen am Mittwoch zurückkommen

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In zwei Kitas in den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf gab es in den vergangenen Tagen Coronavirus-Verdachtsfälle. In der Rosenheimer Einrichtung wurden tatsächlich drei Fälle entdeckt. Das Gesundheitsamt hat nun die Ergebnisse der Reihentests, die sicherheitshalber durchgeführt wurden.

Update 7. Juli, 17.50 Uhr

Zwei Gruppen können zurück in die Kita

Rosenheim – Gute Nachrichten für den AWO-Kindergarten in Happing (Rosenheim): Die beiden nicht betroffenen Gruppen („Möwen“ und „Spatzen“) dürfen nach der Corona-bedingten Zwangspause von zwei Tagen ab Mittwoch, 8. Juli, wieder in ihre Einrichtung zurückkehren. Das bestätigte das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. 

Nach drei positiven Corona-Tests war die gesamte viergruppige Kita geschlossen worden. Nach wie vor in häuslicher Quarantäne (insgesamt 14 Tage) müssen indes die Kinder und Betreuer der beiden betroffenen Gruppen verbleiben, da sie zu den Kontaktpersonen der Kategorie I zählen. rg

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Update 6. Juli, 16.36 Uhr

Vorsichtige Entwarnung für die Kita in Happing

Die weiteren Coronavirus-Tests im AWO-Integrationskindergarten in Happing sind allesamt negativ ausgefallen. Kinder und Mitarbeiter der Kita waren getestet worden, nachdem drei positive Coronafälle in zwei Gruppen der Kita entdeckt worden waren.

"Die Testergebnisse aller anderen Kinder und des Personals waren negativ", schreibt das Gesundheitsamt Rosenheim auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. "Da sie aber Kontaktpersonen der Kategorie I sind, gilt sowohl für die Kinder als auch für das Personal weiterhin eine 14-tägige Quarantäne."

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Wie das Gesundheitsamt weiter informiert, wurde ein Elternpaar positiv auf das Coronavirus getestet. Sie befinden sich seit Ende Juni in häuslicher Quarantäne. Die Einrichtung ist am heutigen Montag und am morgigen Dienstag vorsichtshalber geschlossen. Ob diese Maßnahme am Mittwoch aufgehoben werden könne, sei noch nicht sicher, teilt das Gesundheitsamt mit.

Die Behörden gehen momentan davon aus, dass aufgrund der getroffenen Maßnahmen keine Verbreitung des Coronavirus außerhalb der AWO-Kita stattgefunden hat.

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Update 3. Juli, 15.25 Uhr

3. positiver Coronatest: Happinger Kita bis Dienstag geschlossen

In einer Kita im Rosenheimer Stadtteil Happing haben Tests einen dritten Coronavirus-Fall zutage gebracht. Das bestätigte das Gesundheitsamt Rosenheim den OVB-Heimatzeitungen auf Anfrage. Umfangreiche Reihentests würden derzeit durchgeführt.

Nachdem zuerst nur die betroffenen Kita-Gruppen in Happing unter Quarantäne gestellt worden waren, ist nun die Einrichtung komplett geschlossen. "Da von der Mehrzahl der getesteten Personen noch keine Ergebnisse vorliegen, entschieden das Gesundheitsamt Rosenheim und die Leitung des Kindergartens, die Einrichtung am Montag und Dienstag kommender Woche vorsichtshalber geschlossen zu halten", teilte Landratsamtssprecher Michael Fischer schriftlich mit.

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Update 3. Juli, 14.30 Uhr

Tests in Mühldorfer Kita negativ

"Erfreuliche Nachrichten für die Eltern und Kinder einer städtischen KITA-Gruppe in Mühldorf" meldet das Landratsamt Mühldorf. Nach einem Coronavirus-Verdacht wurden alle Kinder und Erzieherinnen getestet. Alle Tests seien negativ ausgefallen, so die Behörde in einer Mitteilung am frühen Freitagnachmittag.

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Ausgelöst wurde der Verdacht durch durch ein Kind, das vorsichtshalber getestet werden sollte. Ein Familienmitglied habe Coronavirus typische Symptome aufgewiesen. Die Tests seien negativ geblieben.

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Update 2. Juli

2 positive Testergebnisse in Happinger Kita

Rosenheim – "Dem Rosenheimer Gesundheitsamt liegt inzwischen ein zweites positives Testergebnis vor", heißt es in einer Stellungnahme der Behörde auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. Ob es dabei bleibe, sei derzeit unklar. Es stehen noch Testergebnisse aus. Eine zweite Gruppe in der Happinger Kita werde morgen getestet.

Das Gesundheitsamt sieht noch keinen Grund, die komplette Einrichtung mit weiteren zwei Gruppen zu schließen. Das Corona-Hygienekonzept der AWO werde "bestmöglich umgesetzt".

Die Einrichtungsleitung habe umgehend nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses die Reinigung des gesamten Gebäudes und insbesondere die Desinfektion der Gruppen, die geschlossen werden mussten, veranlasst. Durch die getroffenen Eindämmungsmaßnahmen werde versucht, ein Ausbruchsgeschehen zu verhindern, so Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes.

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Der ursprüngliche Artikel vom 1. Juli

Rosenheim – Ein Kind, das den Integrationskindergarten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Rosenheimer Stadtteil Happing besucht, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat das Rosenheimer Landratsamt am Mittwoch, dem 1. Juli, in einer Stellungnahme bestätigt. 

Für viele Kinder und Erzieher ist deshalb am 30. Juni eine zweiwöchige häusliche Quarantäne angeordnet worden. Das an Covid-19 erkrankte Kind wurde dem Staatlichen Gesundheitsamt laut Pressemitteilung am Montag, 29. Juni, gemeldet. Das Gesundheitsamt habe sofort die Ermittlungen nach der Infektionsquelle aufgenommen und die erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen angeordnet, heißt es weiter.

Jetzt werden Kinder und Erzieher getestet 

Eine Testung mittels Abstrich der betroffenen Kindergartengruppe und der Erzieher fand am Mittwoch am Rosenheimer Gesundheitsamt statt. Neben der Gruppe des erkrankten Kindes muss auch eine Nachbargruppe im AWO-Kindergarten als Vorsichtsmaßnahme bis auf Weiteres in Quarantäne.

Betroffen sind wie immer in solchen Fällen auch die Familienmitglieder. Die Eltern und Geschwister der Buben und Mädchen in den beiden Gruppen müssen sich ebenfalls für 14 Tage aus dem öffentlichen Leben zurückziehen und daheim bleiben – ebenso wie weitere enge Kontaktpersonen, die das Gesundheitsamt ermittelt hat.

„Durch die getroffenen Eindämmungsmaßnahmen wird versucht, ein Ausbruchsgeschehen zu verhindern“, sagt Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes. In der AWO-Einrichtung mit Kindergarten und Krippe in Happing werden in vier Gruppen Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt betreut.

Für die Kleinsten gibt es eine Krippengruppe mit zwölf Plätzen, die Älteren verteilen sich auf drei Kindergartengruppen. Buben und Mädchen mit Behinderungen und Entwicklungseinschränkungen wird dabei eine besondere Betreuung in Form eines Integrationsplatzes angeboten.

Auch in Mühldorf Verdachtsfall

In einer Gruppe des städtischen Kindergartens Herzog-Friedrich-Straße in Mühldorf gibt es einen Coronavirus-Verdachtsfall. Das teilt die Stadt am frühen Dienstagnachmittag mit. 

Das Gesundheitsamt Mühldorf stellte auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen am Mittwoch, dem 1. Juli, allerdings klar, dass das Kindergartenkind selbst keine Symptome hatte und man deshalb nicht von einem konkreten Verdachtsfall sprechen könne. Bei dem Kind sei sicherheitshalber vom Hausarzt ein Abstrich vorgenommen worden, weil ein Familienmitglied Infektsymptome hatte. Offensichtlich sind aber bei anderen Kindern sowie bei einer Erzieherin in der betroffenen KITA-Gruppe Infektsymptome aufgetreten. 

Bei ihnen wurden laut Gesundheitsamt am Mittwoch die Abstriche vorgenommen. Den Buben und Mädchen sowie den Erzieherinnen ohne Symptome in dieser Gruppe sei darüber hinaus der Abstrich auf freiwilliger Basis für Donnerstag angeboten worden. „Alle Abstriche gehen grundsätzlich am gleichen Tag beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ein. Ergebnisse liegen in der Regel in ein bis zwei Tagen vor“, teilt das Gesundheitsamt mit. Auf den Zeitraum, bis ein Ergebnis vorliegt, habe die lokale Behörde keinen Einfluss.

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