Polizei untersucht mutmaßliche Giftköder in Rosenheim

Giftköder
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Sie könnten ein Tier schwer, wenn nicht gar tödlich verletzen - daher grassiert derzeit auf Facebook eine Warnung des Tierschutzvereins Rosenheim vor präparierten Hackbällchen. 

Update 07.01.: 

Pressebericht der Polizeiinspektion Rosenheim

Die Rosenheimer Polizei wurde von einer 28-Jährigen Spaziergängerin aus Rosenheim verständigt, dass die im Bereich der Isarstraße auf einer Wiese mehrere Gift- bzw. Tierköder festgestellt habe. Vorbildlich reagierte die Mitteilerin, da sie sämtliche Fleischbällchen einsammelte und in einen nahegelegenen Mülleimer warf. Die Beamten der Rosenheimer Polizei suchten die Wiese ebenfalls noch ab und konnten keine weiteren Fleischbällchen bzw. Köder o. ä. feststellen. 

Aus dem Mülleimer wurden die Bällchen anschließend von der Streife entnommen. Auf der Dienststelle wurden sämtliche Fleischbällchen zerlegt und untersucht. In keinem konnten Rasierklingen, Nadeln, Nägel o. ä. Bällchen festgestellt werden. Warum das Nahrungsmittel dort lag, kann derzeit nicht genau gesagt werden. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass Tiere, z. B. Hunde, die ausgelegten Fleischbällchen gefressen haben. Bei weiteren verdächtigen Wahrnehmungen bitten wird deshalb um Hinweis unter der Telefonnummer 08031/200-2200.

Erstmeldung 06.01.

Rosenheim – Der Tierschutzverein Rosenheim warnt aktuell auf Facebook vor mit Nadeln gespickten Ködern in Rosenheim: Nach Angaben des Tierschutzvereins habe eine Spaziergängerin jüngst an der Rosenheimer Isarstraße in der Nähe des Kreisverkehrs rund 20 Hackfleischbällchen, die mit Nadeln und weiteren Gegenständen gespickt gewesen sein sollen, gefunden. Die Polizei sei informiert. 

Auf Anfragen der OVB-Heimatzeitungen konnte die Polizeiinspektion den Köderfund aber nicht bestätigen. Der Vorfall könnte allerdings bei einer anderen Abteilung gemeldet worden sein.

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