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KREISTAG

Rosenheim: Fairer Handel von Corona gebremst

Der Landkreis Rosenheim soll ein sogenannter „Fairtrade-Landkreis“ werden. Mit diesem Grundgedanken kann sich der Kreistag durchaus anfreunden, dennoch entschied sich das Gremium bei seiner jüngsten Sitzung dafür, die Initiative für eine entsprechende Zertifizierung „um mindestens ein Jahr“ zurückzustellen.

Rosenheim – Der Kreisausschuss hatte bereiets einen entsprechenden Empfehlungsbeschluss gefasst.

Grund für die Zurückstellung ist vor allem der Mehraufwand, den die Bewältigung der Corona-Pandemie für die Verwaltung derzeit mit sich bringt. Klare Worte an die Adresse von Landrat Otto Lederer (CSU) richtete Martina Thalmayr (Bündnis 90/Die Grünen) im Namen ihrer Fraktion.

„Wir können grundsätzlich mit der Zurückstellung mitgehen, wollen aber an dem Projekt insgesamt nicht rütteln lassen. Wir möchten ein Zeichen setzen und sind für einen Fairtrade-Landkreis mit fairem Handel auf allen Ebenen.“ Thalmayr verwies darauf, dass es in der Region bereits mehrere Fairtrade-Kommunen gebe.

Rosenheims Landrat Otto Lederer stimmte mit ihr überein, dass der Landkreis bereits viele Kriterien erfülle, die für den Erhalt eines solchen Zertifikats notwendig seien.

Fraktionssprecher Sepp Lausch von den Freien Wählern mahnte an, dass der Kreis ein Augenmerk auf die Bedürfnisse der heimischen Landwirtschaft richten müsse. „Die darf dabei nicht hinten runterfallen.“ Andreas Winhart (AfD) zeigte sich zwar offen für Regionalität und Bioprodukte, lehnte im Grundsatz aber den von der Linken gestellten Antrag auf Teilnahme des Landkreises an der Kampagne „Fairtrade-Towns“ ab. Der Verschiebung stimmte die AfD allerdings zu.

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