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Personalkarussell dreht sich langsam

CSU-Direktkandidat für Rosenheim West bei der Landtagswahl 2023: Vier Namen machen die Runde

Das Maximilaneum in München ist der Sitz des bayerischen Landtags. Die Zusammensetzung des Gremiums wird im Herbst 2023 neu gewählt.
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Das Maximilaneum in München ist der Sitz des bayerischen Landtags. Die Zusammensetzung des Gremiums wird im Herbst 2023 neu gewählt.
  • Norbert Kotter
    VonNorbert Kotter
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Im Herbst entscheiden die Delegierten darüber, wer für die CSU im Landkreis Rosenheim bei der Landtagswahl im nächsten Jahr antritt. Im Stimmkreis Rosenheim West dreht sich bereits das Kandidaten-Karussell. Vier Namen machen die Runde.

Rosenheim – Die Landtagswahl findet zwar erst im Herbst kommenden Jahres statt, das Kandidaten-Karussell für das Direktmandat im Stimmkreis Rosenheim West nimmt bei der CSU bereits jetzt langsam Fahrt auf. Vier Namen von potentiellen Bewerbern werden in gut informierten CSU-Kreisen derzeit bevorzugt genannt, wenn es um die Frage geht, wer sich als Nachfolger von Landrat Otto Lederer als Direktkandidat um den Einzug ins Maximilianeum bewirbt: Der Bad Aiblinger CSU-Ortsvorsitzende Dr. Thomas Geppert, der auch Landesgeschäftsführer des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes ist, Kreisbäuerin Katharina Kern aus Oberaudorf, Bezirksrat Sebastian Friesinger aus Albaching und Katharina Hüls aus Brannenburg, die Kreisvorsitzende der CSU-Frauenunion.

Zurückhaltung, aber kein Dementi

Kreisbäuerin Katharina Kern, hier mit Josef Bodmaier, Kreisobmann des Bauernverbandes, will nicht „in die Glaskugel hineinschauen.“

Im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen gaben sich die Genannten bezüglich einer möglichen Kandidatur zurückhaltend, ein eindeutiges Dementi kam aus den Reihen des Quartetts jedoch nicht. Kreisbäuerin Katharina Kern will im Moment nicht „in die Glaskugel schauen“, schließt ihre Kandidatur aber nicht grundsätzlich aus. Sie befinde sich noch in der „Findungsphase“ und wolle auf jeden Fall erst das interne Gespräch mit den Parteigremien abwarten, ehe sie eine endgültige Entscheidung trifft. Ein Aspekt liegt ihr allerdings am Herzen. „Ich glaube schon, dass es wichtig wäre, wenn die Politik die Landwirtschaft wieder stärker ins Blickfeld nimmt.“

Katharina Hüls(rechts), hier bei der Delegiertenversammlung der Frauen-Union im Herbst 2021 mit Alexandra Linordner (links) und Daniela Ludwig, gibt sich wortkarg: „Ich äußere mich nicht zu diesem Thema.“

Wortkarg gab sich Katharina Hüls. „Ich äußere mich nicht zu diesem Thema. Das sind Interna, die man intern klären muss.“

Zurückhaltend zeigt sich auch Dr. Thomas Geppert. „Man sollte im Leben nie etwas ausschließen, aktuell stellt sich die Frage einer Landtagskandidatur für mich allerdings nicht.“ Auch Geppert will zunächst parteiinterne Gespräche abwarten, ehe er sich mit dem Thema näher befasst.

Bezirksrat Sebastian Friesinger (rechts), hier bei einem Termin im Sommer 2021 mit VR-Vorstandssprecher Wolfgang Altmüller (Mitte) und VR-Agrardirektor Christian Bürger, will erst nach internen Gesprächen „weitersehen“.

Da befindet er sich auf einer Linie mit seinem Parteifreund Sebastian Friesinger, der ein Interesse an einer Kandidatur ebenfalls nicht grundsätzlich in Abrede stellt, im Moment aber nicht den richtigen Zeitpunkt sieht, „dazu etwas zu sagen“. Wenn man politisch aktiv sei, solle man Optionen nicht vorschnell ausschließen, meint Friesinger. Dennoch: „Warten wir die internen Gespräche ab, dann sehen wir weiter.“

Zu Kandidatenfragen im Stimmkreis Rosenheim West wollte sich der CSU-Kreisvorsitzende Klaus Stöttner gegenüber den OVB-Heimatzeitungen ebenfalls nicht äußern. Mit Blick auf das Landeswahlgesetz, das die offizielle Wahl von Stimmkreis-Bewerbern für die Landtagswahl im kommenden Jahr erst ab 14. August zulässt, äußerte sichCSU-KreisgeschäftsführerinMihaela Hammer in einer Pressemitteilung des CSU-Kreisverbandes Rosenheim Land.Die Delegiertenversammlungen, bei denen die Bewerber für die Bereiche Rosenheim West und Ost gewählt werden, sollen gegen Ende des dritten, spätestens zu Beginn des vierten Quartals stattfinden.

Für Dr. Thomas Geppert stellt sich die Frage einer Landtagskandidatur aktuell nicht.

Einstimmigen Beschluss gefasst

„Die Zeit bis zur Aufstellungsversammlung werden wir nutzen, um uns über mögliche Kandidatinnen und Kandidaten Gedanken zu machen und mit diesen zu sprechen. „Dass wir so vorgehen, wurde einstimmig beschlossen“, so Stöttner. Der Kreisvorsitzende weiter im Wortlaut: „Jeder Bewerber braucht eine große Unterstützung in der Partei, aber auch eine große Akzeptanz aus der Rosenheimer Bevölkerung und Gesellschaft. Das wollen wir damit sicherstellen.“ Der CSU-Kreisvorstand werde „sehr sorgfältig vorab beraten, um den Delegierten einen oder mehrere Kandidatinnen und Kandidaten vorzuschlagen“.