Zahl der Infizierten

Die Lage im ehemaligen "Corona-Hotspot" Rosenheim entspannt sich zusehends

Corona Fallzahlen Rosenheim
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Die Zahl der neu mit dem Coronavirus Infizierten in der Region Rosenheim, die noch vor wenigen Wochen als Corona-Hotspot galt, beruhigt sich zusehends.

Kaum Neuinfektionen und kontinuierlich ansteigende Genesenezahlen: Die Lage im ehemaligen „Corona-Hotspot“ Landkreis Rosenheim beruhigt sich immer mehr.

Rosenheim - Die positive Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz – also die Fälle pro 100.000 Einwohner während der vergangenen sieben Tage – geht weiter. Die Werte für Stadt und Landkreis Rosenheim haben sich stark reduziert.

Werte noch nie zuvor so niedrig

Am Freitag (5. Juni) meldete das Landratsamt für die Stadt Rosenheim einen Wert von 1,6 und für den Landkreis 3,5. Noch vor gut einer Woche am vergangenen Freitag lagen die Werte bei 4,7 und im Landkreis bei 10,0. Noch nie zuvor waren die Werte so niedrig.

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Nur 10 Neuinfektionen

Zum Vergleich: Vor annähernd zwei Monaten, am achten April, war die Zahl für die Stadt noch auf 165,8 angestiegen. Sie fiel in acht Wochen um 164,2 Punkte. Im gesamten Landkreis und in der Stadt Rosenheim verzeichnete das Gesundheitsamt nur 10 Neuinfektionen.

Welche Gemeinden die meisten Neuinfektionen verzeichnen

Von den insgesamt 46 Gemeinden im Landkreis, wurden aus 37 Gemeinden keine neu infizierten Personene gemeldet. Die meisten neuen Fälle gibt es in Bernau (+4) und in Prien (+4). In Albaching und Frasdorf sind jeweils alle 21 COVID-19-Patienten wieder genesen. Die höchsten Fallzahlen pro 1.000 Einwohner haben seit mehreren Wochen die einst regionalen Hotspots Aschau, Bad Feilnbach und Nußdorf.

Die Fallzahlen in den Kommunen im Landkreis Rosenheim und der Stadt Rosenheim entwickeln sich nach unten.

Doch auch in diesen Gemeinden meldeten zuletzt fast keine positiven Testergebnisse mehr, nur in Bad Feilnbach gab es einen neuen Corona-Fall.

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Seit einer Woche keinen neuen Fälle in der Stadt Rosenheim

In der Stadt Rosenheim, in der über 63.000 Einwohner leben, gab es in der vergangenen Woche keine einzige Neuinfektion. Das Gesundheitsamt verzeichnete am 28. Mai sowie am 4. Juni 510 Corona-Fälle.

Kein Anlass für Leichtfertigkeit

Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Gesundheitsamtes, pocht aber weiterhin auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. „Ich appelliere an alle Bürger, sich weiterhin verantwortungsvoll zu verhalten, zum Schutz unserer Gesundheit“, sagt er. Denn: „Überall dort, wo eine Vielzahl an Menschen zusammenkommt, besteht grundsätzlich die Gefahr, sich und andere anzustecken.“ Dies könne in Fußgängerzonen, Schulen, in Biergärten oder beim Wandern passieren.

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