Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


„Neudenken des gesamten Verkehrswesens“

„Relikt einer überholten Verkehrspolitik“: Grüne organisieren Fahrraddemo in Rohrdorf gegen Ausbau der A8

Die Grünen-Direktkandidaten für die Bundestagswahl Wolfgang Ehrenlechner (Traunstein-Berchtesgaden), Viktoria Broßart (Rosenheim) und Karl Bär (Miesbach; von links) hatten zu einer Sternfahrt nach Rohrdorf aufgerufen. Am alten Sportplatz unmittelbar an der A8 fand eine Kundgebung gegen den deren sechsstreifigem Ausbau statt, zu der sich rund 150 Radler eingefunden hatten.
+
Die Grünen-Direktkandidaten für die Bundestagswahl Wolfgang Ehrenlechner (Traunstein-Berchtesgaden), Viktoria Broßart (Rosenheim) und Karl Bär (Miesbach; von links) hatten zu einer Sternfahrt nach Rohrdorf aufgerufen. Am alten Sportplatz unmittelbar an der A8 fand eine Kundgebung gegen den deren sechsstreifigem Ausbau statt, zu der sich rund 150 Radler eingefunden hatten.
  • VonJohannes Thomae
    schließen

Rund 150 Radler hatten sich am Sonntag am alten Rohrdorfer Sportplatz unmittelbar an der A8 eingefunden, um gegen den sechsstreifigen Ausbau dieser Autobahn zu protestieren.

Rohrdorf – Initiiert worden war die Kundgebung von den Kreisverbänden der Grünen in Rosenheim, Miesbach und Traunstein/Berchtesgaden, Hauptredner auf der Veranstaltung waren die jeweiligen Direktkandidaten für die Bundestagwahl, Viktoria Broßart, Karl Bär und Wolfgang Ehrenlechner.

Sie kritisierten an den Ausbauplänen vor allem, dass diese ein Relikt einer überholten Verkehrspolitik seien.

Weiter Berichte und Nachrichten aus Rohrdorf finden Sie auf unserer OVB-Themenseite

Wolle man das Verkehrschaos auf den Autobahnen, das Ersticken der Städte im Verkehr sowie die damit verbundene Klimabelastung vermeiden, helfe nur ein grundsätzliches Neudenken des gesamten Verkehrswesens.

Fernverkehr auf die Schiene

Der Fernverkehr gehöre für Güter und Personen auf die Schiene, innerhalb und zwischen den Verdichtungsräumen müsse der öffentliche Nahverkehr so ausgebaut werden, dass man auch ohne Auto auskommen könne.

Ein Moratorium beim Straßenbau sei nötig. Das frei werdende Geld sei in den seit Jahrzehnten vernachlässigten Schienenverkehr zu investieren beziehungsweise einzubinden.

Neuorientierung braucht Rückhalt der Bürger

Um eine solche grundsätzliche Neuorientierung der Verkehrspolitik durchzusetzen, genüge, das betonten alle Redner, ein etwaiger Wechsel der Regierungsparteien in Berlin nicht. Es brauche für eine grundlegende Umgestaltung auch den Rückhalt und die Unterstützung durch die Bürger.

Kandidaten schweigen zu Brenner Nordzulauf

Das Thema Brenner Basistunnel wurde von den drei Kandidaten nicht angesprochen. Bürgermeister Simon Hausstetter, Hausherr des Veranstaltungsgeländes, sagte dazu: „Den Verkehr auf die Schiene zu bringen, ist ganz ohne Frage wichtig – aber machts mir dafür meine Gemeinde nicht kaputt“.

Kommentare