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Selbsthilfegruppe Demenz erweitert Vorstand

Regionale Alzheimer Gesellschaft Südostbayern stellt sich bei Versammlung neu auf

Zu dritt in die Zukunft: Roswitha Moderegger, Vorsitzende, Erika Kapella, zweite Vorsitzende, und Dr. med. Mai Aumüller-Nguyen, dritte Vorsitzende.
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Zu dritt in die Zukunft: Roswitha Moderegger, Vorsitzende, Erika Kapella, zweite Vorsitzende, und Dr. med. Mai Aumüller-Nguyen, dritte Vorsitzende.

Unter dem Motto „Gut Leben mit Demenz“ hielt die regionale Selbsthilfegruppe im Juli ihre Mitgliederversammlung in Traunstein ab. Dabei wurde ein dreiköpfiger Vorstand gewählt und das neue Jahresprogramm verabschiedet.

Traunstein/Rosenheim – Mit Erika Kapella, aus Roenheim, wurde ein neues Mitglied in den Vorstand gewählt sowie die beiden bestehenden Vorsitzenden, Roswitha Moderegger aus Berchtesgaden, und Dr. Mai Aumüller-Nguyen aus Traunstein. Der Vorstand stellte sein Jahresprogramm mit erweiterten Allianzen und Unterstützungsangeboten für Demenzerkrankte und ihre pflegenden Angehörigen vor. Auch präsentierten sie einen überarbeiteten Webauftritt und das neue Logo für die Alzheimer Gesellschaft Südostbayern.

Regionalgruppen schließen sich zusammen

Alles begann mit der Gründung der Alzheimer Gesellschaft Berchtesgadener Land durch Roswitha Moderegger im Jahr 2000. Das Traunsteiner Pendant nahm seine Arbeit 2010 auf und wird jetzt von Dr. Mai Aumüller-Nguyen vertreten. In Rosenheim startete Erika Kapella vor fünf Jahren ihre Aktivitäten mit der Leitung einer Angehörigen-Selbsthilfegruppe im Katharinenheim. Schon seit Jahren arbeiten die drei Regionalgruppen eng zusammen und vereinigen sich nun zur „Alzheimer Gesellschaft Südostbayern“.

„Die Pandemie war auch für den Verein eine schwierige Zeit und trotzdem konnten viele wichtige Aktivitäten weitergeführt werden. Lediglich die Schulungen wurden vorübergehend eingestellt. Hilfesuchende Familien wurden aber weiter zuhause betreut und beraten.“, berichtet Moderegger über die Aktivitäten der letzten 18 Monate. „Ab September finden auch wieder jeden dritten Mittwoch des Monats im Katharinenheim in Bad Endorf die Treffen der Angehörigen-Gesprächsgruppe statt. Weiterhin werden wir zum Weltalzheimertag, am Donnerstag, 23. September, den Film „Falling“ zeigen. Dazu möchten wir ganz herzlich in Marias Kino nach Bad Endorf einladen“, fügt Kapella hinzu.

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Auch neue Projekte wurden auf den Weg gebracht. So nimmt die südostbayerische Vertretung der Alzheimergesellschaft seit 2020 am Forschungs- und Unterstützungsprojekt „Digidem Bayern“ teil. „Das Projekt trägt in zweifacher Hinsicht zur Verbesserung der Lebensumstände für Menschen mit Demenz bei: Die Verläufe der Krankheit und die Lebenslagen der Angehörigen werden mittels eines „Demenzregisters“ erforscht. Angehörige und ehrenamtliche Helfer finden zudem auf der „Digidem Webseite“ digitale Therapieangebote und nützliche Informationen für ihren Einsatz.“, erklärt Aumüller-Nguyen.

Das nächste gemeinsame Werk mit dem neuesten Netzwerkpartner, der „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz Traunstein“, findet am Donnerstag, 9. September, um 19 Uhr, im K1 in Traunreut statt: Dort wird mit Unterstützung der Stadt Traunreut das Theaterstücks „Du bist meine Mutter“ aufgeführt.

Neue Helfer und Mitglieder sind bei der Alzheimer Gesellschaft immer willkommen. Informationen dazu finden Interessierte unter www.alzheimer-suedostbayern.de oder per Telefon unter 08652/978042 und per E-Mail unter kontakt@alz-sob.de. (re)

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