+++ Eilmeldung +++

Nach schwerem Auffahrunfall auf A8: Neun Verletzte – davon einer schwer

Rückstau wohl noch bis in den Abend

Nach schwerem Auffahrunfall auf A8: Neun Verletzte – davon einer schwer

A8/Rosenheim – Am Sonntagvormittag (3. Juli) ist es auf der A8 München Richtung Salzburg zwischen …
Nach schwerem Auffahrunfall auf A8: Neun Verletzte – davon einer schwer
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Verfahren in Ebersberg fortgesetzt

Prozess wegen sexueller Belästigung: Zeugen be- und entlasten Rosenheimer Unternehmer (65)

Vor dem Amtsgericht in Ebersberg muss sich derzeit ein 65-jähriger Unternehmer aus Rosenheim wegen sexueller Belästigung verantworten.
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Vor dem Amtsgericht in Ebersberg muss sich derzeit ein 65-jähriger Unternehmer aus Rosenheim wegen sexueller Belästigung verantworten.
  • Robert Langer
    VonRobert Langer
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Weiter vor Gericht steht der Unternehmer (65) aus dem Kreis Rosenheim, dessen Firma auch Standorte im Kreis Ebersberg hat. Vorwurf: sexuelle Belästigung. Er soll unter anderem Mitarbeiterinnen begrapscht haben. Angezeigt worden war er von zwei Frauen.

Ebersberg/Rosenheim – Auch beim fünften Verhandlungstag vor dem Amtsgericht Ebersberg zeigte sich ein ähnliches Bild, wie in den vergangenen Verhandlungen. Einige Zeugen beschuldigten den Angeklagten, andere nahmen ihn in Schutz. Eine ehemalige Mitabeiterin sprach von Umarmungen, „Antätscheln“ und „Arschhauen“ durch den Chef. Zudem berichtete sie über WhatsApp-Nachrichten und -Sprüche „unter der Gürtellinie“. Sie habe sich gewehrt, so die Zeugin. „Andere hätten dies nicht getan.“ Von den „Führungspersonen vor Ort“ hätte sie sich Unterstützung erwartet. Diese habe es jedoch nicht gegeben. „Ich bin ihm entgegengetreten“, sagte die Zeugin. Damit habe er nicht gerechnet. Die Verteidigung versuchte, Unstimmigkeiten in der Aussage nachzuweisen.

Ein weiterer Mitarbeiter des Unternehmens erklärte hingegen, er könne nicht viel sagen. Es habe nichts Auffälliges gegeben. Gefragt nach den erwähnten Sprüchen, meinte er, er spreche kein Bairisch. Wenn es um Nuancen gehe, verstehe er das nicht.

Staatsanwaltschaft zeigt sich skeptisch

Richterin Vera Hörauf frage den Zeugen ganz direkt, ob er Angst um seinen Job habe, was dieser verneinte. Der Staatsanwalt war skeptisch. Er erinnerte den Zeugen daran, dass er vor Gericht die Wahrheit sagen müsse. „Sonst sitzen Sie als Nächster auf der Anklagebank.“ Doch der Zeuge blieb bei seiner Aussage.

„Ich kann gar nichts sagen“, meinte eine weitere Zeugin am jüngsten Verhandlungstag in Ebersberg. Der Chef sei immer nett und freundlich gewesen, betonte die ehemalige Mitarbeiterin. Sie habe allerdings nur am Samstag im Geschäft gearbeitet und den Inhaber nur selten gesehen.

Fortsetzung im Mai

Dass Mitarbeiterinnen den Chef bewusst gemieden hätten, habe sie nicht mitbekommen. Der Prozess gegen den 65-Jährigen wird im Mai in Ebersberg fortgesetzt.