Versammlung bei Viehzuchtgenossenschaft Rosenheim-Ost

Preise auf hohem Niveau

Hittenkirchen - Die Jahresversammlung der Viehzuchtgenossenschaft (VZG) Rosenheim-Ost mit Mitgliedern aus den Gemeinden von Rohrdorf bis Eggstätt im östlichen Landkreis Rosenheim fand im Trachtenheim von Hittenkirchen statt.

Dabei würdigte Landrat Josef Neiderhell die wichtige Funktion der Züchtergemeinschaft und lobte den Wert, den die Bauern als Partner des Landkreises darstellten. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen unter der Leitung von Zuchtleiter Dr. Rudolf Maierhofer vom Zuchtverband Traunstein wurden die Vorsitzenden Peter Hötzelsperger aus Prien-Stetten und Christoph Kaufmann aus Bernau-Giebing in ihren Ämtern bestätigt.

Über das Jahresgeschehen innerhalb der VZG berichteten Schriftführer Lorenz Obermüller und Kassier Herbert Rothmayer. Vorsitzender Hötzelsperger stellte fest, dass die Kälbervermarktung auf ein hohes Niveau habe ausgebaut werden können. Insgesamt 20807 Kälber seien in gutem Miteinander vom Zuchtverband Traunstein und der VZG im Jahr 2010 vermarktet worden. Die Marktpreise hätten sich positiv stabilisiert, die Durchschnittspreise seien etwas angehoben werden.

Wie Traunsteins Zuchtverbands-Vorsitzender Franz Hasholzner ausführte, sei der Zusammenhalt untereinander gut gewesen, der Bürokratismus allerdings oftmals hinderlich.

In einer sachlich geführten Aussprache mit Reinhard Korndörfer vom LKV (Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern) wurde die Gebührenerhöhung bei der Milchleistungsprüfung heftig kritisiert und lückenlose Transparenz sowie spürbare Gebührensenkung gefordert.

Um weiteren Ausstiegen bei der Milchleistungsprüfung entgegen zu wirken, überreichten die Anwesenden Korndörfer, auch im Interesse der betroffenen Organisationen, ein Schreiben für das Gremium. hö

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