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AKTIONSTAG „SICHER.MOBIL.LEBEN – RADFAHRENDE IM BLICK“

Polizei will Bewusstsein für ungeschützte Verkehrsteilnehmer schaffen

Das Polizeipräsidiums Oberbayern Süd führt bezüglich des bundesweiten Aktionstages „sicher.mobil.leben – Radfahrende im Blick“, am Mittwoch, 5. Mai, Schwerpunktaktionen durch. Durch Aufklärungsarbeit und Gespräche sollen den Verkehrsteilnehmern mögliche Gefahren bewusst werden.

Rosenheim – Viele Menschen, die im Straßenverkehr verletzt werden oder sterben, sind sogenannte ungeschützte Verkehrsteilnehmer.

Sie sind als Fußgänger, Radfahrer oder motorisierte Zweiradfahrer unterwegs, bei Kollisionen höheren physikalischen Kräften ausgesetzt und haben damit ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

Mit dem bundesweiten Aktionstag „sicher.mobil.leben – Radfahrende im Blick“, am Mittwoch, 5. Mai, soll ein Bewusstsein für dieses Thema geschaffen werden. Den gesamten Mai werden die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zudem Schwerpunktaktionen durchführen.

Corona-Pandemie verändert Mobilitätsverhalten

Die Pandemie hat das Mobilitätsverhalten seit dem vergangenen Frühjahr maßgeblich verändert. Reisebeschränkungen, Kurzarbeit und Lockdowns hatten zur Folge, dass sich die Menschen mehr in der Nähe ihrer Wohnumgebung bewegten. Gleichzeitig hat eine Veränderung bei der Wahl der Verkehrsmittel stattgefunden: Insbesondere hat der Rad- und Fußgängerverkehr zugenommen. Doch diese Entwicklung, hat auch Schattenseiten.

Radfahrer waren im vergangenen Jahr, im südlichen Oberbayern, deutlich häufiger an Verkehrsunfällen beteiligt, als in den Jahren zuvor. Um 21 Prozent stiegen die Zahlen an. Dabei kamen 14 Radfahrer ums Leben und 2430 wurden verletzt. Fußgänger waren im vergangenen Jahr an 427 Verkehrsunfällen beteiligt, vier Menschen wurden dabei getötet und 292 verletzt. Die Zahl der getöteten motorisierten Zweiradfahrer stieg auf 23 an.

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Eine derzeit noch untergeordnete Rolle spielen die E-Scooter, die der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) unterliegen. Bei zwölf Verkehrsunfällen mit solchen Fahrzeugen wurden zehn E-Scooter-Fahrer verletzt.

Durch Aufklärungsarbeit und Gespräche möchte die Polizei bei allen Verkehrsteilnehmern ein Bewusstsein für die erhöhten Gefahren schaffen, denen ungeschützte Verkehrsteilnehmer ausgesetzt sind. Am Aktionstag beteiligen sich bundesweit, neben der Polizei, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), die Deutsche Verkehrswacht (DVW), der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der ADAC. Von 6 Uhr bis Mitternacht werden sich, am Mittwoch, auch die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd an der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion beteiligen.re

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