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27 Pfarreien setzen ausschließlich auf Briefwahl

Pfarrgemeinderatswahlen: In 27 Pfarreien der Dekanate Bad Aibling, Chiemsee, Inntal, Rosenheim und Wasserburg gibt es heuer erstmals und ausschließlich Briefwahl.  Foto  Mischi
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Pfarrgemeinderatswahlen: In 27 Pfarreien der Dekanate Bad Aibling, Chiemsee, Inntal, Rosenheim und Wasserburg gibt es heuer erstmals und ausschließlich Briefwahl. Foto Mischi

"Meine Stimme. Für Gott und die Welt" lautet das Motto der anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen am 16. Februar in den Dekanaten Bad Aibling, Chiemsee, Inntal, Rosenheim und Wasserburg. 27 Pfarreien davon setzen erstmals dabei ausschließlich auf Briefwahl. Ziel: die Wahlbeteiligung verbessern.

Rosenheim - Nicht nur bei politischen Wahlen lässt die Beteiligung der Bürger nach. Auch die Kirchen haben bei den Pfarrgemeinderatswahlen mit diesem Trend zu kämpfen. Bei den letzten Pfarrgemeinderatswahlen vor vier Jahren leisteten deshalb Würzburg und Eichstätt "Pionierarbeit". Dort wurde die reine Briefwahl im Pilotversuch gestartet - und mit Erfolg.

"Während die bayernweite Wahlbeteiligung vor vier Jahren bei 15,4 Prozent lag, erzielte Würzburg einen Wert von 33,4 Prozent", schlüsselte Bettina Göbner, Mitarbeiterin der Pressestelle des Erzbischöflichen Ordinariates München, gegenüber unserer Zeitung auf. Auch Eichstätt - ebenfalls Teilnehmer des Pilotprojektes - hätte seine Zahlen nahezu verdoppelt. Die Gläubigen seien so bei iher Stimmabgabe zeitlich flexibel. Ein Ausflug am Wahltag beispielsweise verhindere nicht den Wahlgang.

Von dieser Tendenz sollen nun alle Pfarreien profitieren - auf freiwilliger Basis. In der gesamten Erzdiözese München-Freising haben sich 218 Pfarreien für die allgemeine Briefwahl angemeldet. Davon eben 27 aus den Dekanaten des Landkreises Rosenheim. "Weitere 261 von 748 Pfarreien verteilen, als Mittelweg, personalisierte Wahlbenachrichtigungskarten", so Bettina Gröbner.

Bei der reinen Briefwahl erhalten alle Katholiken ab dem 14. Lebensjahr automatisch die Unterlagen nach Hause zugestellt. Bis zum 16. Februar stehen dann Urnen in den Kirchen oder Pfarrbüros zum Einwurf (unterschiedliche Abgabeschlusszeiten) bereit. Die Wahlunterlagen können auch per Post zurückgeschickt werden. Am Wahltag selbst, dem 16. Februar, gibt es aber dann in folgenden Pfarreien keine Stimmabgabe vor Ort an der Wahlurne.

Dekanat Bad Aibling: Die Pfarreien St. Korbinian Heufeld und Heilige Dreifaltigkeit Weihenlinden-Högling.

Dekanat Chiemsee: die Pfarreien St. Jakobus der Ältere Bad Endorf, St. Rupertus Stephanskirchen, St. Georg Eggstätt, Heilige Simon und Juda Gollenshausen, Mariä Himmelfahrt Halfing, St. Margaretha Söchtenau, St. Michael Sachrang, Mariä Himmelfahrt Prien und St. Nikolaus Rimsting.

Dekanat Inntal: die Pfarreien St. Georg Großholzhausen, St. Ursula Kirchdorf am Inn, Mariä Himmelfahrt Riedering, St. Peter und Paul Höhenmoos, St. Johann Baptist Lauterbach, St. Jakobus der Ältere Rohrdorf, Heilige Familie Thansau und Mariä Himmelfahrt Törwang.

Dekanat Rosenheim: die Pfarrei Heilig Blut Rosenheim.

Dekanat Wasserburg: die Pfarreien St. Rupert Amerang, St. Peter und Paul Evenhausen, St. Johann Baptist Schonstett, St. Michael Attel, St. Johann Baptist Griesstätt, St. Peter und Paul, Marinus und Anianus Rott am Inn und St. Leonhard in St. Leonhard am Buchat.

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