OVB-Weihnachtsspendenaktion 2019: 

Benedetto-Menni-Haus - Modernes Wohnen für alle: Ein großer Tag für Aschau

Bürgermeister Peter Solnar, Dietmar Klemens, 1. Vorsitzender Benedetto-Menni-Nest, und sein Stellverteter Dr. Gerhard Rolletschek, Pfarrer Paul Janßen, die Kassierin des Benedetto-Menni-Nests, Helga Knickenberg und Architekt Helmut Schindler (von links) beim Tag der offenen Tür.
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Bürgermeister Peter Solnar, Dietmar Klemens, 1. Vorsitzender Benedetto-Menni-Nest, und sein Stellverteter Dr. Gerhard Rolletschek, Pfarrer Paul Janßen, die Kassierin des Benedetto-Menni-Nests und Helga Knickenberg  (von links) beim Tag der offenen Tür.
  • vonElisabeth Kirchner
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Die OVB-Weihnachtsaktion 2019 unterstützt diesmal zwei ganz spezielle inklusive Wohnprojekte in der Region – darunter das Haus des Vereins Benedetto-Menni-Nest in Aschau, das zwölf jungen Menschen mit Einschränkungen zu einem lebenswerten, integrierten Dasein in ihrer Heimat verhelfen soll.

Im Juli kam es dort zu einem Tag der offenen Tür. So berichteten die OVB-Heimatzeitungen vor Monaten darüber: 

Zum Tag der offenen Tür kamen über 100 Besucher ins Benedetto-Menni-Haus, Pfarrer Paul Janßen spendete den Segen, Bürgermeister Peter Solnar, Gemeinderatsvertreter, Architekt und die Bauherren standen für Fragen zur Verfügung. Dabei waren natürlich die Hauptpersonen: Jugendliche, die dort einziehen werden und deren Familien. 

Das Benedetto-Menni-Haus, benannt nach einem italienischen Pater, der sich schon im 19. und frühen 20. Jahrhundert für eine gute Betreuung behinderter Menschen einsetzte, ist eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für junge Menschen mit Hilfebedarf. Die ersten sechs Jugendlichen sollen ab September in das zentrumsnah gelegene Haus einziehen, das Obergeschoss mit einer weiteren Wohngemeinschaft wird ab Februar 2020 bezugsfertig sein.

Das Haus kann sich sehen lassen: Rollstuhlgerecht und mit durchdachtem Grundriss, in einer modernen und offenen Wohnform, mit Terrasse, Sport- und Therapieräumen steht nun in Hohenaschau. Es ist ein Niedrigenergiehaus mit Wärmepumpen und Erdwärme. Und: Das ganze Haus wurde in nur knapp einem Jahr Bauzeit fertiggestellt. Die Gäste waren von den Räumen angetan, wenngleich die zwölf Zimmer noch leer sind und keine Bilder an den Wänden hängen.

Aber das wird sich ab September ändern, betonte Dietmar Klemens, Sprecher des Vereins. Es sei ja auch das Ziel, dass sich die Bewohner dort selbst häuslich einrichten und nach ihrem eigenen Geschmack ihre Wohnungen gestalten. Ehrenamtliches Engagement bewiesen schon jetzt einige Aschauer, hatten sie doch teilweise schon seit Anbeginn den Neubau tatkräftig begleitet und ließen es sich darum auch am Tag vor der „offiziellen“ Einweihung nicht nehmen, beispielsweise Fenster zu putzen oder Bierbänke, Tische und Stühle für die vielen Besucher aufzubauen.

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