Neue Corona-Regeln wegen Hotspot München: Auch die Maskenpflicht im Freien kann kommen

Das größte Volksfest der Welt wurde wegen der Corona-Pandemie 2020 abgesagt.
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Das größte Volksfest der Welt wurde wegen der Corona-Pandemie 2020 abgesagt.

Mit der Landeshauptstadt München ist Bayerns größter Corona-Hotspot nun eine Millionen-Metropole. Das hat nicht nur Konsequenzen für die dort lebenden Menschen. Wir fassen die aktuellen Beschlüsse für Sie zusammen.

München (dpa/lby) - Als Reaktion auf die in einigen Regionen Bayerns stark gestiegenen Corona-Ansteckungszahlen will das Kabinett den Kommunen bessere Möglichkeiten für Gegenmaßnahmen an die Hand geben. So soll etwa bei einer Überschreitung von 50 Neuinfektionen in einer Region in sieben Tagen eine Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen greifen. Dies war bisher zwar auch möglich, allerdings soll in der Sitzung an diesem Dienstag (10.00 Uhr) in der Staatskanzlei in München die sogenannte «Kann-Regelung» in eine verbindliche «Soll-Regelung» verschärft werden, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bereits am Montag ankündigte. Dabei sagte er auch, dass der Schutz von Alten- und Pflegeheimen von besonderer Bedeutung sei.

Verfolgen Sie die Ergebnisse der Sitzung in der anschließenden Pressekonferenz gegen 13 Uhr an dieser Stelle live!

Infektionszahlen in München ziehen bayernweit neue Regeln nach sich

Als Reaktion auf steigende Corona-Zahlen hatten in den vergangenen Wochen und Monaten die Kommunen immer wieder Beschränkungen wie Alkoholverbote erlassen müssen. Rosenheim verschärfte die Beschränkungen bereits Ende August und setzte dabei vor allem auf kleinere Gruppen bei privaten Treffen.

Nachdem aktuell aber mit München eine gesamte Millionenstadt zum Corona-Hotspot wurde, sieht die Staatsregierung Grund für einheitlichere Richtlinien. Söder selbst nannte die Lage in München «ernst».

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In der Landeshauptstadt soll ab Donnerstag auf ausgewählten Plätzen und Straßen in der Innenstadt die generelle Maskenpflicht gelten, sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Montag. Außerdem dürften sich im Stadtgebiet dann nur noch fünf Menschen oder Personen aus zwei Haushalten treffen – sowohl im privaten Bereich als auch im gesamten öffentlichen Raum. Ausnahmen sollen für Verwandte in gerader Linie gelten, also zum Beispiel Eltern und Kinder. Auch bei Festen wie Hochzeiten oder Beerdigungen, die im privaten Rahmen gefeiert werden, sind Einschränkungen geplant.

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Quarantäne nach Auslandsreise wegen Kultur- und Sportveranstaltung

Darüber hinaus will das Kabinett bei seiner Sitzung auch über eine schärfere Quarantäneverordnung bei Auslandsreisen zum Besuch von Kultur- und Sportveranstaltungen entscheiden. Hintergrund ist hierfür das am Donnerstag anstehende Super-Cup-Spiel des FC Bayern München gegen den FC Sevilla in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Fußballfans, die nach Ungarn reisen, müssen sich dann nach ihrer Rückkehr in Selbstisolation begeben oder ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen.

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