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AKTUELLE UMFRAGE

Blicken Sie noch durch bei den neuen Corona-Regeln? Das sagen Menschen in Wasserburg

Manda Grubic, 29,Verkäuferin aus Eiselfing: „Ich finde, dass diese ganzen Regeln der Wahnsinn sind. Ich denke, die Leute sollten machen dürfen, was sie wollen. Wenn sie sich isolieren wollen, dann sollten sie das tun. Wenn sie einkaufen wollen, dann sollten sie das machen.“
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Manda Grubic, 29,Verkäuferin aus Eiselfing: „Ich finde, dass diese ganzen Regeln der Wahnsinn sind. Ich denke, die Leute sollten machen dürfen, was sie wollen. Wenn sie sich isolieren wollen, dann sollten sie das tun. Wenn sie einkaufen wollen, dann sollten sie das machen.“

Als Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch vor die Kameras trat, war klar: Die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind kompliziert. Das finden auch die Wasserburger, die wir befragt haben.

Wasserburg – Es wimmelte von Details, die auch bei unseren Lesern für Verwirrung sorgten, wie viele Anrufe in der Redaktion zeigten. Es geht um verschiedene Inzidenzwerte, Schnelltests, Impfstrategien und Öffnungsszenarien. Ein Stufenplan wurde vorgestellt mit fünf Schritten, die abhängig vom Infektionsgeschehen sind und aufeinander aufbauen. Plötzlich hieß es: Buchhandlungen dürfen öffnen, Einzelhandel aber nicht. Die Gastronomie wird aufgeteilt in das Außengeschäft und die Bedienung im Inneren. Auch für sie gilt: Alles ist abhängig von R-Werten, Inzidenzzahlen und negativen Schnelltests. Wo wann unter welchen Bedingungen gelockert und geöffnet wird, ist gar nicht so einfach zu verstehen. Wie geht es den Wasserburgerinnen und Wasserburgern mit den neuen Regeln? Blicken sie noch durch? Und noch viel wichtiger: Was halten sie davon? Die Wasserburger Zeitung hat gestern Mittag Passanten in der Altstadt nach ihren Eindrücken und Urteilen befragt.

Monika Rieger, 57, Pfarramtsassistentin aus Wasserburg: „Die neuen Regeln sind sehr verwirrend. Heute Morgen habe ich mit meinem Mann am Frühstückstisch schon darüber diskutiert. Da ist einiges nicht eindeutig. Das sagen auch viele andere, mit denen ich heute gesprochen habe.“
Ottokar Ulsamer, 54, Kfz-Meister aus Wasserburg: „Von den Beschlüssen halte ich nicht viel. Die Verantwortlichen wissen nicht mehr, was sie tun, und sie machen es unterschiedlich von Ort zu Ort. Da blickt kein Mensch mehr durch. Ich weißt nicht mehr, was in der Regierung vorgeht.“
Hans Meier, 76Rentner aus Wasserburg: „Ich denke, wir brauchen mehr Disziplin. In der Stadt sieht man das immer wieder, dass die Leute keinen Abstand halten. Wenn sie das tun würden, dann könnten wir auch weiter öffnen. So kommen wir nicht von den hohen Zahlen runter.“
Magarida Schiel, 76 Rentnerin aus Wasserburg: „Ich habe mir die neuen Regeln noch nicht angesehen. Aber es ist schon wichtig, vor allem für die jungen Leute, dass wieder mehr geöffnet wird. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich selbst wieder in ein Gasthaus gehen werde.“
Joses Lesak, 65Altenpfleger aus Wasserburg: „Ich freue mich, dass der Lockdown weitergeht. Das bietet mehr Sicherheit. Andererseits ist das natürlich schrecklich für den Einzelhandel. Und es wird jetzt Geld für die Schnelltests ausgegeben, das sollte eher in Impfungen wandern.“

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