Neue Ausrichtung

Die Ernst Freiberger-Stiftung unter neuer Leitung: (von links)Geschäftsführerin Stefanie Ludwig, Ernst Freiberger und Rupert Rußwurm.
+
Die Ernst Freiberger-Stiftung unter neuer Leitung: (von links)Geschäftsführerin Stefanie Ludwig, Ernst Freiberger und Rupert Rußwurm.

Amerang –Stefanie Ludwig hat die Geschäftsführung der Ernst Freiberger-Stiftung übernommen.

Die 42-jährige Diplom-Kauffrau löst Rupert Rußwurm ab, der die Stiftung seit 2002 leitete und in den Ruhestand geht.

Stifter und Vorsitzender Ernst Freiberger will mit Stefanie Ludwig eine neue Etappe der Stiftungsarbeit einleiten: „Nach 25-jähriger Stiftungsarbeit soll sich der Arbeitsschwerpunkt der Stiftung erweitern. Wir wollen uns künftig auch um Aspekte der Pflege, vor allem der häuslichen Pflege, kümmern, die bislang eher im Hintergrund der öffentlichen Wahrnehmung standen. Ein solches Thema ist beispielsweise die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die Eltern oder nahe Angehörige neben der Ausbildung oder Schule pflegen.“

Ein weiterer Schwerpunkt sei die Förderung der Selbstständigkeit von pflegebedürftigen Senioren in der Häuslichkeit. Für die Neuausrichtung der Stiftung bringe Ludwig als bisherige geschäftsführende Direktorin der Asklepios Klinik Hamburg Barmbek ideale Voraussetzungen mit. Dadurch sei sie mit den He rausforderungen der Pflege und den Strukturen im Gesundheitswesen bestens vertraut.

„Die neuen Arbeitsschwerpunkte der Stiftung sind nicht nur gesellschaftlich wichtige Themen. Es spricht mich als Mutter von zwei Jungen auch emotional ganz besonders an, wenn beispielsweise Jugendliche ihre Eltern pflegen müssen“, sagt Ludwig. Ernst Freiberger bedankte sich im Namen der Stiftung und des Kuratoriums bei Rupert Rußwurm für die erfolgreiche Arbeit im Dienst der Stiftung. „Rupert Rußwurm steht für eine ganze Reihe erfolgreicher Stiftungsprojekte wie den Ameranger Disput. Es war mir eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten und ich danke ihm für 18 Jahre loyale und engagierte Stiftungsarbeit.“

Kommentare