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Nachruf

Alfred Buchmeier aus Wurmsham: Beliebter Mitbürger verstorben

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Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb Alfred Buchmeier im Alter von knapp 88 Jahren. Sein Tod löste bei den Angehörigen und Vielen, die ihn schätzten, tiefe Trauer aus.

Wurmsham – Am Trauergottesdienst in der Kirche von Wurmsham konnte wegen der Corona-Bestimmungen nur eine begrenzte Anzahl teilnehmen. Jedoch versammelten sich auf dem Kirchfriedhof, wo auch die Trauerfeier übertragen wurde, viele Gäste, die von einem beliebten Mitmenschen Abschied nahmen. Vorher sagte Pater Cleetus Unikunnel: „Der Tod ist stärker und wir wissen, dass wir auf dem Weg zu Gott sind und zu ihm zurückkehren“. Gesanglich umrahmte der Männerchor den Gottesdienst. Bei der anschließenden Urnenbestattung fanden Vereinsvorsitzende der Feuerwehr, der Schützen, der KSK und des Männerchores sowie der TSG Pauluszell ehrende Worte für ein langjähriges Mitglied.

Alfred Buchmeier kam am 25. September 1933 in Ranoldsberg zur Welt und wuchs dort mit den Eltern Alois und Rosa Buchmeier und den Geschwistern Alois und Rosa auf. Nach der Volksschule in Ranoldsberg und mit der Berufsschule in Mühldorf erlernte Alfred den Beruf als Mechaniker und für Kfz- und Maschinenbau beim elterlichen Betrieb. Die Meisterprüfung legte er 1957 ab und 1984 wurde ihm der Goldene Meisterbrief verliehen. Die Eheschließung mit Maria Lindner war 1958 und aus dieser Gemeinsamkeit gingen dann die Kinder Alfred, Ingrid, Heinz und Rainer hervor. Der Weg zur Eigenständigkeit öffnete sich 1960 durch den Kauf einer vorhandenen Werkstätte mit Tankstelle in Wurmsham. Arbeitsintensität, Fachwissen und Verkaufsstrategie führten zu Geschäftserfolg, weitere Mitarbeiter und Lehrlingsausbildung ergänzten den Betrieb.

Der junge Meister schloss sich vielen Vereinen an, der Feuerwehr Wurmsham, wo er 16 Jahre Vorsitzender war und dann zum Ehrenvorstand ernannt wurde. Bei den Rottquelle Schützen war er ein Leistungsträger und wurde mit Gold ausgezeichnet. Auch dem Männerchor trat Alfred sofort bei. Beim Fischereiverein Buchbach wurde er 1964 Fischerkönig und vom TSV Wurmsham erhielt er die Ehrennadel in Silber. Passiv trat er der KSK Wurmsham und der TSG Pauluszell bei. Mit dem Fahrrad war Alfred gern unterwegs und bestritt in der Jugend viele Rennen.

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Neben all dem Vereinsleben und der Werkstatt sorgte sich der Verstorbene mit vollem Einsatz um Geschäft und Familie. Der Betrieb wurde 1998 an Sohn Heinz übergeben und so konnte er sich mehr dem Garten und seinen sechs Enkeln und drei Urenkeln widmen, die stets von ihm umgeben waren. In den letzten Wochen ging es mit der Gesundheit abwärts, was schließlich zum Lebensende führte.

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