ONLINE-VERSAMMLUNG

Hoffnung auf „Rückkehr zu einer gewissen Normalität“ bei Musikanten im Bezirk Inn-Chiemgau

Wenigstens der Dirigenten-Schnupperkurs in Schonstett konnte auch 2020 stattfinden.
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Wenigstens der Dirigenten-Schnupperkurs in Schonstett konnte auch 2020 stattfinden.

Erstmals in seiner 68-jährigen Geschichte hat der Bezirk Inn-Chiemgau des Musikbundes Ober- und Niederbayern (MON) seine Mitgliederversammlung per Online-Konferenz abgehalten. Der Grund für die diese Form der Versammlung lag in der Corona-Pandemie begründet, die Präsenztreffen derzeit unmöglich macht.

Rosenheim/Traunstein – „Das Jahr 2020 war bekanntermaßen ein ungewöhnliches Jahr, in dem reihenweise Veranstaltungen abgesagt worden sind und zeitweise nicht einmal mehr Proben oder Standkonzerte abgehalten werden konnten“, ließ Bezirksvorsitzender Leonhard Eisner das vergangenen Jahr Revue passieren. Über den Sommer und den Herbst hinein seien noch Proben und Standkonzerte unter Einhaltung des Hygienekonzepts möglich gewesen, was seit des neuerlichen Lockdowns aber wieder untersagt ist. „Wir dürfen nur hoffen, dass sich die Lage im Laufe dieses Jahres entspannt“, so Eisner weiter, der sich freute, dass dennoch einige Fortbildungskurse, unter anderem für Dirigenten, möglich waren.

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Abgesagt werden mussten hingegen ein in Frasdorf vorgesehenes Jugendorchestertreffen und das Bezirksmusikfest in Rohrdorf, das auch heuer nicht wie geplant stattfinden kann. Der ausgefallene „Klingende Chiemsee“ soll nach Möglichkeit am 19. September wieder stattfinden, Anmeldungen nimmt der Bezirksvorsitzende ab sofort entgegen.

Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring

Weitere wichtige Punkte, die Eisner bei der Online-Versammlung ansprach, waren unter anderem die Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Rosenheim und die Nutzung von Telefon- und Videokonferenzen während der Beschränkungen, die die Corona-Pandemie aktuell mit sich bringt. Für das Jahr 2022 hat die Musikkapelle Aschau um die Ausrichtung des Bezirksmusikfestes 2022 angefragt, eine Vergabe wurde in Aussicht gestellt, doch soll vorab noch die weitere Corona-Entwicklung abgewartet werden.

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MON-Vizepräsident Florian Bauer macht sich nach eigenen Angaben „große Sorgen“ um die Selbstständigen, Solo-Selbstständigen, Musiklehrer und all diejenigen, die von Corona betroffen seien. Auch die Berichte von Bezirksdirigent Christoph Danner und Bezirksjugendleiterin Michaela Haindl waren geprägt von Absagen und vorsichtigen Planungen. Fest geplant sind die Kurse und Prüfungen zu den Leistungsabzeichen in Bronze und Silber, die zum größten Teil online stattfinden sollen.

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„Wollen wir hoffen, dass in diesem Jahr die Rückkehr zu einer gewissen Normalität stattfinden kann“, beschloss Eisner die erste Online-Mitgliederversammlung in der Geschichte der Vereinigung.

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