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ÜBER SONGS IN KONTAKT KOMMEN

Musik ohne Grenzen: Ehemaliger TH-Rosenheim-Student entwickelt interaktive App

Der Erfinder von „playd“: Der ehemalige Rosenheimer TH-Student Ansgar Kersch freut sich seine Idee auf den Markt zu bringen.
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Der Erfinder von „playd“: Der ehemalige Rosenheimer TH-Student Ansgar Kersch freut sich seine Idee auf den Markt zu bringen.
  • Korbinian Sautter
    VonKorbinian Sautter
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Sein eigenes Musikprogramm kreieren und andere dadurch inspirieren, war die Idee des ehemaligen TH-Rosenheim Studenten Ansgar Kersch. Nach sechs Jahren Arbeit kommt sein Herzensprojekt auf den Markt und hat dabei ein klares Ziel.

Rosenheim – Es war ein ganz normaler Spaziergang im Landkreis, bei dem Ansgar Kersch (26) auf die Idee kam, die ihn fortan nicht mehr losließ. Mit guter Musik auf den Ohren schaute er in den Himmel und dachte darüber nach, ob denn nicht irgendjemand auf der Welt zur selben Zeit genau dasselbe Lied hören würde und die gleichen Gefühle dazu hätte. Aus diesem Gedanken heraus entwickelte der ehemalige Student der TH Rosenheim die App „playd“, mit der man Lieder weltweit teilen kann, um sich gemeinsam darüber auszutauschen. Nach sechs Jahren Arbeit kann er seine Idee nun in die Tat umsetzen und bringt die App auf den Markt.

Hören, teilen, unterhalten: Die neue App „playd“ soll die persönliche Musik mit der ganzen Welt in Verbindung bringen.

Vom Hörer zum Entertainer

„Man kann sich das so ähnlich vorstellen, als würde man sein eigenes Radioprogramm oder seinen eigenen Podcast kreieren“, beschreibt Kersch sein Herzensprojekt. Mithilfe einer Livefunktion kann man die Musik, die man gerade hört, online sichtbar machen und mit anderen Leuten teilen. Diese können dann an der Stelle des Songs, wo man gerade ist, einsteigen und sich über einen Chat zu dem gerade Gehörten austauschen. Als „DJ“ des Stücks hat man außerdem die Möglichkeit, sich per Sprachnachricht an seine Mithörer zu wenden und so sein eigenes Programm zu kommentieren und zu gestalten.

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Bis zu dieser Neuentwicklung war es für den Wirtschaftsinformatiker allerdings ein langer Weg. Was mit einer vagen Vorstellung begann, versuchte er zunächst mit einem von ihm selbst programmierten Prototypen zu realisieren Als zunächst noch unerfahrener Start-Up-Unternehmer nahm er dafür die Angebote der TH Rosenheim in Anspruch. „Das dortige Coaching und die diversen Hilfestellungen haben mir zunächst einmal sehr geholfen“, berichtet der 26-Jährige rückblickend.

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Durch das Förderprogramm des dafür eingerichteten Rosenheimer Enterpreneurship-Centers „Rocket“ begann die Erfindung des Rosenheimer Studenten Formen anzunehmen. Aus dem Prototypen wurde nach und nach ein konkretes Produkt. Für sein innovatives Konzept wurde er schließlich 2019 mit dem Rosenheimer Gründerpreis ausgezeichnet. Um das Projekt aber letztendlich auf die Beine zu stellen, brauchte Kersch Hilfe von Gleichgesinnten. Mittlerweile ist er Leiter eines vierköpfigen Teams, das sich um Entwicklung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit kümmert.

Nach sechs Jahren auf dem Markt

Nach teilweise „aufreibenden und anstrengenden“ Jahren steht „playd“ seit Februar für jeden zum Download zur Verfügung. Für den Rosenheimer Ex-Studenten ist das allerdings erst der Auftakt. Nach dem beendeten Studium 2020 will er sich auf seine Erfindung konzentrieren und sammelt zusammen mit seinen Mitstreitern bereits „smarte Ideen“, um die Bekanntheit zu steigern. Mit diesen will man die App sowohl für die Nutzer als auch für mögliche Kooperationen mit größeren Firmen interessanter machen.

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Mit dem bisherigen Start von „playd“ ist der junge Geschäftsführer aber erst einmal zufrieden. Das Feedback der Musikbegeisterten ist bisher durchweg positiv und ermutigt Kersch, jede freie Minute in die App zu investieren. Gemeinsam mit seinem Team sei er guter Dinge, dass aus der Rosenheimer Erfindung ein weltweites, gemeinsames Musikerlebnis werden kann.

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