Motorradfahrer stirbt bei Innzell nach Zusammenstoß mit Auto

Tödlicher Unfall Innzell Motorrad
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Ein Ermittler untersucht das völlig zerstörte Motorrad des 71-jährigen Schneizelreuthers, der beim Zusammenstoß mit einem Auto ums Leben kam.

Am Samstagnachmittag hat sich gegen 17.15 Uhr bei Innzell ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein 71-jähriger Motorradfahrer kam ums Leben.

Inzell – Beim Zusammenstoß mit einem Auto ist am Samstag bei Inzell ein Motorradfahrer (71) aus Schneizelreuth tödlich verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der 71-Jährige gegen 17.15 Uhr auf seiner Maschine zwischen Inzell und Weißbach unterwegs, als ihn an einer Kreuzung kurz vor dem Inzeller Eisstadion ein Autofahrer (68) aus Ruhpolding übersah.

Der Motorradfahrer prallte ungebremst in die Seite des Autos. Die inneren Verletzungen des 71-Jährigen, die er sich beim Zusammenprall zugezogen hatte, waren so schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Autofahrer sowie seine Ehefrau (60), die als Beifahrerin mit an Bord war, mussten aufgrund eines schweren Schocks medizinisch betreut werden. Den Sachschaden am Auto schätzte die Polizei auf rund 10.000 Euro, den Schaden am Motorrad auf rund 1.000 Euro.

Auch Peter Volk, Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Traunstein hat sich zu dem schweren Unfall geäußert.  Von Seiten des Rettungsdienstes seien die Besatzungen mehrerer BRK-Rettungswagen im Einsatz gewesen, ebenso ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungshubschrauber. Die Rettungskräfte hätten versucht, das Leben des schwerstverletzten 71-jährigen Motorradfahrers zu retten. Er erlag jedoch noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Inzell unterstützten nach Auskunft von Peter Volk die Rettungsaktion, sicherten die Unfallstelle ab, leiteten den Verkehr um, reinigten die Fahrbahn und halfen bei der Bergung der Unfallfahrzeuge. Das Kriseninterventionsteam (KIT) der Malteser Traunstein betreute die Unfallbeteiligten, Ersthelfer und Augenzeugen und der Kriseninterventionsdienst des BRK Berchtesgadener Land unterstützte die Polizei bei der Angehörigenverständigung.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter Telefonnummer 0 86 63 / 88 17 - 0 bei der Polizei in Ruhpolding zu melden.

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