"Mir stehen viele Türen offen"

Josef Prasil überzeugte ein Millionenpublikum von seinen Sangeskünsten. Foto schernthaner
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Josef Prasil überzeugte ein Millionenpublikum von seinen Sangeskünsten. Foto schernthaner

"The Voice of Germany"-Kandidat Josef Prasil aus Rosenheim ist bei der Musikshow ausgeschieden. Der 20-Jährige sieht darin aber keinen Rückschlag, im Gegenteil: Er will weiter an seiner Karriere basteln.

n Herr Prasil, sind Sie traurig, jetzt ausgeschieden zu sein?

Traurig nicht, aber natürlich ein wenig enttäuscht. Vor allem, weil ich die anderen Kandidaten bei der Show nicht mehr so regelmäßig sehen kann. Einige davon sind in der kurzen Zeit schon zu richtig guten Freunden geworden.

n Wer gehörte denn zu Ihren engsten Mitstreitern bei der Show?

Also Sahar Haluzy aus dem BossHoss-Team ist ein wirklich enger Freund von mir geworden. Wir haben jetzt auch schon ein Video und zwei Lieder zusammen aufgenommen. Aber auch Mikey Cyrox und Ken Miyao sind mittlerweile gute Kumpels.

n Was würden Sie im Nachhinein anders machen bei der Show?

Ich würde eigentlich alles nochmal genauso machen.

n Sie sind ja im Sing-off gegen Tiziana Belmonte und Jasmin Graf ausgeschieden. Zu Recht? Waren die beiden wirklich besser?

Ich fand schon, dass sie besser waren. Allerdings war die Wahl des Liedes mit "Hey There Delilah" ein wenig unglücklich, da ich den gleichen Song bereits in den Blind-Auditions gesungen hatte. Da konnte ich natürlich nicht mehr viel Neues von mir zeigen, da mich die Coaches ja schon mit diesem Song erlebt hatten.

n Was nehmen Sie aus der Show mit?

Eine Menge Erfahrung. Außerdem war die Show ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn ich ausgeschieden bin bei "The Voice", stehen mir doch jetzt viele Türen offen. Ich muss mich jetzt nur noch entscheiden, wo ich hin will.

n Das heißt, Sie wissen noch nicht genau, wie es jetzt weitergeht? Sie haben ja auch mal gesagt, dass Sie die Schauspielerei interessieren würde. Wäre das auch eine Option?

Eher nicht. Ich will auf jeden Fall mit der Musik weitermachen und versuchen, dort Fuß zu fassen.

n Legen Sie dabei den Fokus eher auf eine Solo-Karriere oder auf Ihre Band?

Mit meiner Band will ich bald wieder einige Gigs spielen. Unter anderem haben wir im Januar schon einen Auftritt in Italien. Aber ansonsten versuche ich natürlich auch als Solo-Künstler weiterzukommen.

n Werden Sie es nochmal bei einer anderen Castingshow versuchen?

Ich denke nicht.

n Was sind Ihre Vorsätze für 2012?

Ich habe noch gar keine Vorsätze. Ich würde mir nur wünschen, dass das Jahr 2012 ein wenig ruhiger wird als 2011. In diesem Jahr war doch so einiges los und es wäre toll, wenn ich im nächsten Jahr ein wenig durchschnaufen könnte.

n Was denken Sie, wer "The Voice of Germany" wird?

Percival aus Rea's Team hat meiner Meinung nach die besten Chancen zu gewinnen. Er ist einfach ein außergewöhnlicher Typ und hat stimmlich und auch von der Performance einiges drauf. Außerdem würde ich mir wünschen, dass er es wird. Ich finde, er hat alles, was man braucht, um bei "The Voice of Germany" zu gewinnen. Interview: Patrick Steinke

Fotos und Video auf www.rosenheim24.de

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