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Migranten in Güterzug versteckt

Ostermünchen/Rosenheim. – Mehrere Personen sind am Samstag in einem Güterzug versteckt von Italien nach Deutschland gefahren.

Am Bahnhof in Ostermünchen konnte die Bundespolizei die drei Migranten nach außerplanmäßigem Halt des Zuges in Gewahrsam nehmen. Es handelt sich um zwei Türken und einen Syrer.

Auf die illegale Mitfahrt wurde zunächst ein Bundespolizei-Hubschrauber aufmerksam. Beim Überfliegen der Zugstrecke zwischen Kufstein und Rosenheim erkannte die Besatzung, dass die Plane eines Aufliegers an der Oberseite aufgeschnitten war. Daraufhin ordnete die Inspektion in Rosenheim den Halt des Zugs und die Sperrung der Strecke an.

Kurz nach der Einfahrt des Güterzugs am Bahnhof Ostermünchen bemerkten die Bundespolizisten, dass ein Mann aus dem Schlitz auf der Oberseite des Aufliegers schaute und herausklettern wollte. Offenbar war er sich der von der stromführenden Oberleitung ausgehenden Lebensgefahr nicht bewusst. Die Beamten forderten den Mann auf, sofort wieder hineinzuklettern.

Nachdem der Bahnstrom abgeschaltet worden war, konnte der Auflieger geöffnet werden. In diesem befanden sich zwischen Kabelrollen drei Männer, die sich nicht ordnungsgemäß ausweisen konnten. Allerdings fanden die Beamten zerrissene und teilweise verbrannte Dokumente vor, die Rückschlüsse auf die Personalien der Migranten zuließen. Die beiden türkischen Staatsangehörigen, 23 und 49 Jahre alt, sowie der 31-jährige Syrer wurden zur Inspektion nach Rosenheim gebracht und wegen ihrer offenkundig illegalen Einreiseversuche angezeigt.

Laut Bundespolizei soll ihnen die Einreise in die Bundesrepublik verweigert werden. Die Zugverbindung zwischen Rosenheim und München war von der Sperrung am Samstagvormittag etwa 45 Minuten betroffen.

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