Dafür weniger Geld für Weiterbildung

Mehr Förderung von Geringqualifizierten

Rosenheim - Für das Sonderprogramm zur "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen (WeGebAU) stehen der Rosenheimer Agentur für Arbeit in diesem Jahr nur noch rund 550000 Euro zur Verfügung, da sich in diesem Jahr der Fokus der staatlichen Förderung auf die Un- und Geringqualifizierten in kleinen und mittleren Unternehmen richten soll.

Bereits 1365 Beschäftigte hatten laut Rosenheimer Arbeitsagentur durch WeGebAU im Vorjahr qualifiziert werden können. Rosenheims Agentur-Leiter Harald Neubauer: "Gleichwohl sollten nach dem Anstoß durch unsere Förderungen in Millionenhöhe, die ansässigen Unternehmen den Staffelstab übernehmen und weiter in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren, um die Konkurrenzfähigkeit unserer Region zu forcieren." Für die Initiative zur Flankierung des Strukturwandels (IFlaS) fließen in diesem Jahr rund 1,9 Millionen Euro. Ziel von IFlaS ist, Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer, die entweder keine Berufsausbildung haben oder deren Ausbildung nicht mehr verwertbar ist, durch nachhaltige Maßnahmen fit zu machen für den Arbeitsmarkt. Neubauer: "Schwerpunktmäßig werden wir betriebliche Umschulungen, die Vorbereitung auf Externenprüfungen und Teilqualifizierungen fördern. Wir steuern damit gezielt dem Fachkräftemangel entgegen." re

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