Lokschuppen zieht Tagestouristen an

Leuchtturm mit Wirtschaftskraft

Rosenheim - Rund 170000 Besucher, darunter 35000 Schüler, haben die Ausstellung "Indianer - Ureinwohner Nordamerikas" 2011 im Lokschuppen gesehen. Damit hat der Lokschuppen seine Stellung unter den Top Zehn der deutschen Ausstellungshäuser gefestigt.

Der Lokschuppen Rosenheim sei als kultureller Leuchtturm zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Region, erläuterte jetzt Peter Lutz, Geschäftsführer der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim: "Wir investieren in eine Ausstellung bis zu 1,8 Millionen Euro - damit werden dann rund fünf Millionen Euro Umsatz in der Stadt und im Umland erzielt." Der Erfolg des Konzepts zeige sich auch in der langfristigen Statistik: "Durch unsere Ausstellungen wurden in den vergangenen 23 Jahren Umsätze in Höhe von über 100 Millionen Euro generiert", so Lutz weiter.

Die Bedeutung der Ausstellungen sei besonders für den Tagestourismus enorm, bestätigt auch Christina Pfaffinger, Geschäftsführerin des Chiemsee-Alpenland Tourismus: "69 Prozent der Ausstellungsbesucher sind Tages- und Ausflugsgäste - die positiven Auswirkungen der Ausstellungen auf das Image Rosenheims als Kulturzentrum und auf die Tourismuswerbung unserer Urlaubsregion sind unbestritten." re

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