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STREUWIESEN SOLLEN SCHMETTERLINGE RETTEN

Landratsamt sucht Landwirte zur Mahd als Teil der „Agrarumweltmaßnahmen“

Auch die Sumpforchidee verliert nach und nach ihren Lebensgrundlagen in der Region. Das sollen die neuen Maßnahmen verhindern.
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Auch die Sumpforchidee verliert nach und nach ihren Lebensgrundlagen in der Region. Das sollen die neuen Maßnahmen verhindern.

Als Teil der Kulturlandschaft im Landkreis Rosenheim tragen Feuchtwiesen, Streuwiesen und Magerrasen erheblich zur Artenvielfalt bei. Das Sachgebiet Naturschutz im Landratsamt Rosenheim sucht interessierte Landwirte, die bereit sind, diese Flächen zwischen Spätsommer und Winter zu mähen.

Rosenheim– Blütenreiche Wiesenflächen auf Extremstandorten können nur als solche erhalten werden, wenn sie wie in früheren Zeiten bewirtschaftet werden. Heute ist die Pflege meist nur mit speziellen Maschinen möglich. Gefördert werden die aufwendige Pflege und die Verwertung des Mähguts über das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm beziehungsweise den Erschwernisausgleich für Feuchtflächen. Das Förderprogramm ist Teil der „Agrarumweltmaßnahmen“, die für einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschlossen werden.

Die Landschaft des Landkreises Rosenheim birgt viele ökologische Kleinode mit seltenen und bedrohten Lebensräumen. In den feuchten Wiesen, Verlandungsbereichen der Seen, in den Moorgebieten und auf trockenen Hängen leben viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Schmetterlinge, in Wiesen brütende Vogelarten und Amphibien, Orchideen, Enziane und viele andere bunt blühende Sumpf- und Moorpflanzen finden nur noch in schwer zu bewirtschaftenden Gebieten die notwendigen Lebensgrundlagen. Oberstes Ziel des Naturschutzes ist es, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Natur und der Landschaft zu erhalten. So profitieren noch viele Generationen von einer lebens- und liebenswerten Landschaft und Umwelt.

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Interessierte Landwirte, die über Fachkenntnisse und Maschinenausstattung verfügen, werden gebeten, sich bis 30. September beim Sachgebiet Naturschutz im Landratsamt Rosenheim zu melden. Bei Rückfragen stehen Martina Eisgruber unter Telefon 08031/3923314 oder Anita Schmidleitner unter Telefon 08031/3923324 zur Verfügung. re

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