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„Dreder Musi“ und „Die Karolinenfelder“ zum Ballermann-Hit

Rosenheimer Herbstfest: Entwickelt sich „Layla“ zum Wiesnhit?

Rosenheimer Herbstfest
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Das Rosenheimer Herbstfest soll heuer nach zwei Jahren Corona-Pause wieder stattfinden.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Kaum ein Lied hat in so kurzer Zeit für derartigen Diskussionsstoff gesorgt: „Layla“ von Ikke Hüftgold ist derzeit in aller Munde. rosenheim24.de hat sich bei den hiesigen Bands umgehört, wie sie zu dem Song stehen.

Landkreis Rosenheim - Franz Vordermayer von der Band „Die Karolinenfelder“ kann die Aufregung um die „Puffmama“ nicht nachvollziehen. „Wir stehen ganz normal zu dem Lied“, erklärt er im Gespräch mit rosenheim24d.e und verweist dabei auf die künstlerische Freiheit im Song-Business.

„Irgendwo muss man schon die Kirche im Dorf lassen“

„Wenn wir ehrlich sind, dann müssten wir ‚Joana‘ von Peter Wackel und den Klassiker der Spider Murphy Gang ‚Skandal im Sperrbezirk‘, seit Jahrzehnten ein Renner im Bierzelt, auch verbieten. Irgendwo muss man schon die Kirche im Dorf lassen. Die ‚Layla‘, die haben wir heuer schon auf dem Volksfest Bruckmühl gespielt und es fühlte sich kein Mensch angegriffen. Die Resonanzen waren mehr als positiv, die Menge hat getobt. Das ganze Gerede um den Song ist nur eine Blödelei.“

Nachdem der Song in Bruckmühl auf dem Festplatz schon eingeschlagen habe, werden „Die Karolinenfelder“ den Ballermann-Hit auch auf dem Rosenheimer Herbstfest zum Besten geben, verkündet Vordermayer: „Wir freuen uns auf das Lied. Das wird definitiv der Wiesnhit.“

Ähnlich wie die Ansicht von Vordermayer fällt die von Roland Merk im Namen der „Dreder Musi Jarezöd“ aus: „Wenn wir es spielen dürfen und es nicht von den Veranstaltern unerwünscht ist, dann spielen wir das Lied auch. Wir spielen, was die Leute hören wollen. Eine Blacklist, die gibt es auf unserer Playlist nicht.“

Auf dem Rosenheimer Herbstfest als auch auf dem Traditionsvolksfest in Mühldorf am Inn jedenfalls wird es kein Verbot von „Layla“ geben - wie auf dem Volksfestplatz in Würzburg. Das bestätigten uns die Veranstalter: Den Ballermann-Hit zu verbieten, dafür sehen sie hier in der Region keinen Anlass.

mb

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