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MEINUNG

Klaus Stöttners mutmaßliches Versicherungsgeschäft: Die Aura des Geheimnisvollen

Norbert Kotter, Chef vom Dienst der OVB-Heimatzeitungen
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Norbert Kotter, Chef vom Dienst der OVB-Heimatzeitungen
  • Norbert Kotter
    VonNorbert Kotter
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Dafür, dass es bei Versicherungsdeals rund um den Klinikneubau in Wasserburg zu Ungereimtheiten gekommen ist, gibt es keine Hinweise. Dennoch fehle es seitens des Romed-Verbundes und des CSU-Abgeordneten Klaus Stöttner an Transparenz, wie Norbert Kotter, Chef vom Dienst der OVB-Heimatzeitungen, findet.

Kommentar – Um es gleich vorwegzunehmen: Es deutet nichts darauf hin, dass die im Zusammenhang mit dem Klinikneubau notwendigen Versicherungsabschlüsse nicht korrekt zustandegekommen sind. Dennoch umgibt sie plötzlich die Aura des Geheimnisvollen – vor allem aufgrund der kargen Antworten, die der Romed-Verbund und der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner auf konkrete Nachfragen geben.

Dabei wäre größtmögliche Transparenz immer dann besonders dringend erforderlich, wenn es um Geschäftsbeziehungen geht, bei denen es Verbindungen zwischen politischen Mandatsträgern und der Öffentlichen Hand gegeben haben könnte. Größtmögliche Schweigsamkeit ist dagegen sicher kein geeignetes Mittel, um Vertrauen in die Politik wiederherzustellen, das durch zahlreiche Skandale in der Vergangenheit stark beeinträchtigt wurde. Das ist beileibe kein alleiniges Problem der CSU.

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Geboren aus der Not der Maskenaffäre heraus, hat sie die Flucht nach vorne angetreten und sich einen strengen Verhaltenskodex für Mandatsträger gegeben. Im Grundsatz ehrenwert, aber Papier ist bekanntlich geduldig. Nur wenn für die Öffentlichkeit nachvollziehbar wird, dass dieses Regelwerk in der Partei auch gelebt wird, kann Misstrauen abgebaut werden. So gesehen hat Klaus Stöttner eine Chance vertan. Auch wenn man im Moment noch nicht einmal weiß, ob und gegebenenfalls in welcher Form seine Agentur bei den Versicherungsabschlüssen für den Klinik-Neubau eingebunden war.

Schreiben Sie dem Autor: norbert.kotter@ovb.net

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