Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Klares Nein zur Schuldenunion

Sebastian Oberholzner
+
Sebastian Oberholzner

Mein Thema: EZB und Schulden. Seit 2008 druckt die Europäische Zentralbank (EZB) ununterbrochen Geld und kauft Staatsanleihen in unvorstellbarem Ausmaß.

Lehman Brothers war meiner Meinung nach die größte Insolvenzverschleppung der Geschichte. Man hat Probleme nicht gelöst, sondern sie hinausgezögert.

Mit Corona hat sich der Irrsinn beschleunigt. Der kleine Sparer ist der Leidtragende und verliert immer mehr seine Altersvorsorge.

Ich möchte hier Experten zitieren: Die Geldmenge im Euroraum wuchs von 858 Milliarden auf rund 3127 Milliarden Euro bis Anfang 2020. Gleichzeitig sank der Leitzins von 4,25 auf null Prozent.

Die großzügige EZB-Geldpolitik hilft vor allem verschuldeten Staaten. Doch sie hat auch ihre Nebenwirkungen. Der ehemalige Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo), Prof. Hans Werner Sinn, sieht die Geldschwemme seit Jahren kritisch: Die niedrigen Zinsen würden zu Fluchtreaktionen aus Festverzinslichem in „Irgendetwas“ führen, was noch Erträge bringt. Das seien also zum Beispiel Häuser oder Immobilien. Wo wir wieder bei unbezahlbarem Wohnraum wären!

Und wegen der Corona-Krise weitete die EZB ihr Anleiheprogramme noch aus. Ich nenne da nur Abkürzungen wie PEPP, APP, PELTRO sowie TILTRO III. Leider wird dies nicht klar kommuniziert.

Seit 2008 hat sich somit die Geldmenge im Euroraum versechsfacht. Künftige Generationen müssen es ausbaden.

Also: Ein klares Nein zur Schuldenunion.

Kommentare