Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Jubel über 52 Medaillen

Feurige Fotowand: Ehemalige Athleten aus Bad Endorf, die heute in St. Augustin bei Bonn stationiert sind, sorgten für einen spektakulären Bildhintergrund beim obligatorischen Gruppenfoto. re

Bad Endorf – Mit einem Feuerwerk an Zahlen wurde die Saisonabschlussfeier rund um das 60-jährige Dienststellenjubiläum der Bundespolizeisportschule Bad Endorf am vergangenen Freitag eröffnet und mit einem spektakulären „Feuer-Explosionsbild“ beendet.

Stephan Mayer, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, ehrte die Weltmeister und WM-Medaillengewinner für ihre Erfolge in der nacholympischen Saison. An seiner Seite waren über 500 Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft.

25 Goldmedaillen geholt

Mit starken Leistungen und perfekter Teamarbeit knüpften die Athleten der Bundespolizeisportschule Bad Endorf mit einer historischen Bilanz nahtlos an die Erfolge der Olympischen Winterspiele von PyeongChang 2018. So konnten die Sportler in der abgelaufenen Wintersportsaison 2018/ 2019 bei internationalen Titelkämpfen von Weltmeisterschaften bis hin zu Jugend-Europameisterschaften über 52 Medaillen jubeln – 25-mal Gold, 15-mal Silber und zwölf mal Bronze jubeln.

Mit einer Siegesserie von insgesamt 28 WM-Medaillen (16-mal Gold, sechsmal Silber und sechsmal Bronze) hat die Bundespolizeisportschule nicht nur ein hervorragendes Gesamtergebnis erzielt, sondern auch neue Kapitel für die Sportgeschichtsbücher geschrieben.

Glänzend liest sich auch die Besten-Statistik der ausgetragenen Weltcup-Serie. Hierbei treten Woche für Woche rund um den Globus die besten Athleten der Welt gegeneinander an. In der abgelaufenen Saison standen die Sportlerinnen und Sportler 123-mal auf dem Siegerpodest und holten dabei die stolze Zahl von 50 Weltcupsiegen.

Die aufwendige Bühnengestaltung kombiniert mit einer professionellen Licht- und Akustik-Technik verlieh dem Festzelt im Herzen des Areals des Wintersportleistungszentrums ein festliches Flair. Den bunten Mix aus Sport, Ehrungen und lockerer Moderation eröffnete der Leiter des Spitzensportzentrums, Polizeioberrat Thomas Leuthardt.

Schnellerer Laufbahn-Aufstieg

Staatssekretär Mayer zollte bei seiner Festrede der Spitzensportförderung der Bundespolizei nach dem „Bad Endorfer Modell“ großes Lob, „798 Medaillen bei internationalen Welt-Titelkämpfen seit Bestehen dieser Spitzensportförderung sprechen für sich. Wir werden alles dafür tun, dass sich die bereits sehr guten Rahmenbedingungen als Grundlage für die Erfolge der Athleten mit einem verkürzten Aufstiegsverfahren vom mittleren in den gehobenen Polizeidienst noch weiter verbessern.“

Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), bezeichnete die Spitzensportförderung der Bundespolizei als einen unverzichtbaren Eckpfeiler des deutschen Spitzensports.

Vizepräsidentin der Bundespolizei Ulrike Meuser bewertete 60 Jahre Bundespolizeisportschule Bad Endorf als „eine unendliche Erfolgsgeschichte“ und ergänzte, „die große Familie Bundespolizei mit bald 50 000 Beschäftigten ist stolz, Euch in ihren Reihen zu haben“. Die folgende Sportlerehrung moderierte BR-Moderator Gerhard „Willi“ Willmann.

Sportstars von einst

Zum 60-jährigen Bestehen der Einrichtung wurde auch ein Blick in das „Sportgeschichtsbuch“ der Bundespolizei-Kaderschmiede geworfen. Als Überraschung traten dabei die ehemaligen Weltklasseathleten und Bundespolizeiangehörigen Martina Ertl-Renz (Ski Alpin), Martina Beck (Biathlon), Anja Schneiderheinze (Bob), Hans-Jörg Tauscher (Ski Alpin) und Walter Demel (Skilanglauf), Björn Kircheisen (Nordische Kombination) sowie der langjährige Sportschulleiter Detlef Braun auf.

Für eine im wahrsten Sinn des Wortes explosive Überraschung sorgten befreundete Bundespolizeikollegen aus Bonn, St. Augustin (ehemalige Bad Endorfer Weltklasseathleten). Sie setzten mit einer Feuerwand als Foto-Hintergrund den spektakulären Schlusspunkt. tn

Kommentare