Jenbachtal: Frau stürzt 20 Meter im steilen Waldgelände in die Tiefe

Bergung im Jenbachtal: eine Patientin mit Bergretter beim sogenannten Aufwinschen mit der Seilwinde. Bergwacht

Kurz hintereinander musste die Bergwacht Bad Feilnbach am Pfingstmontag, 1. Juni, zu zwei Einsätzen ins Jenbachtal ausrücken. Ein Man brach sich an einem Steilstück den Fuß und eine Frau musste per Helikopter gerettet werden.

Bad Feilnbach – Gegen 11 Uhr war ein 60-Jähriger aus Kolbermoor an einem Steilstück des Leiblweges ausgerutscht und hatte sich einen Bruch am Fuß zugezogen.

In dem dichten Waldstück war eine schonende Bergung mit einem Hubschrauber nicht möglich. Der Mann musste durch die Einsatzkräfte, unterstützt von Notarzt und Bergwachtarzt, mit einer Gebirgstrage zur Straße gebracht werden, wo er dem Landrettungsdienst übergeben wurde.

Vorbeikommender Arzt übernahm Erstversorgung

Um 13 Uhr ereignete sich ein weiterer Unfall.

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Einer 67-Jährigen aus Münster war am Jenbachsteig ein Stein am Wegrand, auf den sie gestiegen war, ausgebrochen. Sie stürzte daraufhin im steilen Waldgelände über 20 Meter bis zum Bachbett des Jenbachs ab. Dabei erlitt sie nach Angaben der Einsatzkräfte eine Fraktur der Schulter. Ihre Begleiterin verständigte die Bergwacht. Ein zufällig vorbeikommender Arzt konnte die Erstversorgung übernehmen.

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Der Abtransport von der Unfallstelle, die am Jenbach oberhalb des sogenannten Brechrieses lag, musste wegen des unzugänglichen Geländes mit dem ADAC-Hubschrauber Christoph 1 erfolgen, der die Patientin auch gleich in ein Krankenhaus flog.

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