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Abschied in Wasserburg – Nachfolger steht fest

Jakobsweg statt Realschulen – Wilhelm Kürzeder geht als Ministerialbeauftragter in Pension

Eine Urkunde zum Abschied bekam Wilhelm Kürzeder (links), scheidender Ministerialbeauftragter für die Realschulen im Bezirk Oberbayern-Ost, von Adolf Schicker, Vertreter des Kultusministeriums, überreicht.
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Eine Urkunde zum Abschied bekam Wilhelm Kürzeder (links), scheidender Ministerialbeauftragter für die Realschulen im Bezirk Oberbayern-Ost, von Adolf Schicker, Vertreter des Kultusministeriums, überreicht.
  • Winfried Weithofer
    VonWinfried Weithofer
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„Ihre Tätigkeit war nicht immer leicht. Berge und Täler liegen gerade auch in Oberbayern eng beieinander“: Kluge, bildhafte Worte, die Wilhelm Kürzeder anlässlich seiner Verabschiedung als Ministerialbeauftragter für die Realschulen im Bezirk Oberbayern-Ost zu hören bekam. Ein Nachfolger steht bereits fest.

Wasserburg – Rund 250 Ehrengäste waren zum Festakt im Rathaus in Wasserburg erschienen, darunter auch Adolf Schicker, Vertreter des Kultusministeriums, der den beruflichen Lebensweg Kürzeders Revue passieren ließ – und ihm dabei großes Lob spendete. „Wir kennen ihn als fleißigen, bescheidenen und stets am Gemeinwohl interessierten Kollegen“, so der Ministerialdirigent. „Feinfühlige Kommunikation, aber immer auch die gebotene Geradlinigkeit – beides beherrschen Sie meisterhaft.“

Nach insgesamt 42 Jahren im Schuldienst geht Kürzeder mit Dienstsitz in Wasserburg zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand. Er war in den vergangenen zehn Jahren für rund 50 Realschulen verantwortlich, in den 17 Jahren zuvor war der heute 66-Jährige Schulleiter an den Staatlichen Realschulen Vaterstetten und Haag. Ihm sei es gelungen, eine lebendige Realschulgemeinschaft zu formen, die mehr sei als die Summe aller Realschulen in Oberbayern-Ost, sagte Schicker.

Komplimente und Dank an den angehenden Ruheständler sprachen unter anderem der Wasserburger Bürgermeister Michael Kölbl und der Rosenheimer Landrat Otto Lederer aus. Zur naheliegenden Frage, ob die Realschule an Bedeutung gewonnen oder verloren habe, äußerte sich Kürzeder am Rande der Veranstaltung: „Die Realschule hat sich einen guten Stellenwert erkämpft, aber wir müssen immer auf den Schüler schauen. Je nachdem, welche Eignung er hat, da gehört er hin.“

In seiner neu gewonnenen Freizeit will der zukünftige Pensionär zuerst zusammen mit seiner Frau Hannelore auf dem Jakobsweg wandern – und zwar von Porto nach Santiago, die Südroute.

Zum Nachfolger Kürzeders hat Piazolo dessen bisherigen ständigen Vertreter Markus Hösl-Liebig von der Anton-Heilingbrunner-Schule in Wasserburg ernannt. „Mit Markus Hösl-Liebig übernimmt ein überaus erfahrener Pädagoge die Aufgabe, der auf einen ausgeprägten Erfahrungsschatz als Schul- und Seminarleiter zurückgreifen kann“, so Piazolo.

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