Maßnahmen zur Kontrolle der Biberpopulation

Jäger unterstützen untere Naturschutzbehörde

Der Biberbeauftragte für Südbayern, Gerhard Schwab (Dritter von links,) erklärt die Funktionsweise einer Biberfalle.  Foto re
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Der Biberbeauftragte für Südbayern, Gerhard Schwab (Dritter von links,) erklärt die Funktionsweise einer Biberfalle. Foto re

Rosenheim/Landkreis - Das Sachgebiet Naturschutz im Landratsamt Rosenheim wird bei der Kontrolle der Biberpopulation zukünftig von 17 Jägern unterstützt. Am Wochenende wurden sie in die rechtlichen und fachlichen Grundlagen eingewiesen.

Kompetenter Ansprechpartner und Leiter der Schulung war der Bibermanager für Südbayern, Gerhard Schwab. Die Jäger könnten demnach nur auf Anordnung des Landratsamtes tätig werden. Wegen der für den Biber geltenden strengen Schutzbestimmungen könne ein Biber nur unter Beachtung einer Reihe gesetzlicher Bestimmungen aus seinem Revier entnommen werden.

Eine Voraussetzung sei, dass nur durch die Entnahme erhebliche land-, forst-, fischerei-, wasser- oder sonstige erhebliche wirtschaftliche Schäden vermieden werden könnten. Ein anderer Grund für eine Entnahme könne die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit sein. Es dürfe dazu keine zumutbaren Alternativen geben. Schwab: "Aufgabe der unteren Naturschutzbehörde ist es, jeden Einzelfall vorher genau zu prüfen." re

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