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Erklärung in Kiefersfelden unterzeichnet

Ausbau der Brenner-Zulaufstrecken durchs Inntal: Wirtschaftsverbände machen Druck

Während der Bau des Brenner-Basistunnels vorankomme, werde in Bayern und Südtirol nach Ansicht von Wirtschaftsvertretern der Bahnausbau gebremst.
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Während der Bau des Brenner-Basistunnels vorankomme, werde in Bayern und Südtirol nach Ansicht von Wirtschaftsvertretern der Bahnausbau gebremst.
  • Dirk Walter
    VonDirk Walter
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Wirtschaftsverbände in Bayern und Südtirol drängen auf einen Ausbau der Brenner-Zulaufstrecken der Bahn. In einer Erklärung fordern sie einen „klimagerechten freien Warenverkehr“.

Kiefersfelden – Bayern und Südtirol „ziehen an einem Strang“, zumindest die Wirtschaftsvertreter, sagte der Präsident der Vereinigung der bayerischen wirtschaft (VBW), Wolfgang Hatz. Mit dem Präsidenten des Unternehmerverbands Südtirol, Heiner Oberrauch, unterzeichnete er jetzt in Kiefersfelden ein Positionspapier. Mobilität müsse intelligent, emissionsarm und vernetzt sein, sagte Oberrauch.

Vor allem von den fehlenden Fortschritten beim Ausbau der Bahn sind die Wirtschaftsvertreter genervt. Während der Bau des Brennerbasistunnels voran kommt – in zehn Jahren soll der Tunnel betriebsbereit sein – bremsen sowohl Bayern als auch Südtirol beim Bahnausbau. In Bayern trifft die geplante Neubaustrecke durch das Inntal auf großen Widerstand, auch in Südtirol ist der Bau zweier weiterer Bahngleise südlich von Franzensfeste umstritten.

Ein 2019 vom damaligen bayerischen Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) und dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) unterzeichneter Zehn-Punkte-Plan weise in die richtige Richtung, doch bei der Umsetzung mangele es. Nur ein Beispiel seien fehlende Bahnverlade-Terminals für die Lastwagen.

Neben dem Bahnausbau werben die Unternehmerverbände wenig verwunderlich auch für ungehinderten Warenverkehr. Daher fordern sie die EU ganz allgemein auf, gegen das Tiroler Nachtfahrverbot für Lkw einzuschreiten und auch die Blockabfertigung bei Kufstein zu beenden. Allerdings vermeiden sie es im Gegensatz zu einigen CSU-Politikern, ein Vertragsverletzungsverfahren zu fordern.

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