Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Drei Standorte stehen zur Auswahl – Höhe noch unbekannt

In Tuntenhausen soll ein neuer Mobilfunkmast errichtet werden

Themenbild: Über das Für und Wider einer neuen Mobilfunkanlage wurde kontrovers diskutiert.
+
Themenbild: Über das Für und Wider einer neuen Mobilfunkanlage wurde kontrovers diskutiert.
  • VonWerner Stache
    schließen

Ein neuer Mobilfunkmast im Norden von Hohenthann soll das Internet im Gemeindebereich von Tuntenhausen verbessern. Drei Standorte stehen dafür zur Auswahl. Welchen der Gemeinderat favorisiert, lesen Sie hier.

Tuntenhausen – Über das Für und Wider einer Mobilfunkanlage wurde im Gemeinderat von Tuntenhausen kürzlich intensiv und durchaus kontrovers diskutiert. Unter der Voraussetzung eines gebührenden Abstandes zum Wohngebiet stimmte der Gemeinderat einer Mobilfunkanlage nördlich von Hohenthann zu.

Höhe der Anlage noch nicht bekannt

Bürgermeister Georg Weigl (CSU/FWG) zeigte den Sachstand auf: Dem Gemeinde Tuntenhausen liegt eine Anfrage der Firma Whitespot GmbH aus Heroldsberg beziehungsweise der Firma Telefonica Germany aus Teltow vor, in welcher um Auskunft gebeten wird, ob für die Aufstellung eines Mobilfunkmastens eine Teilfläche aus einem Grundstück nördlich von Hohenthann erworben werden kann.

„Die Fläche ist im Eigentum der Gemeinde Tuntenhausen“, informierte Weigl, der allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussage über die Höhe des geplanten Funkmastes machen konnte. Diese werde nach Auskunft der Antragsteller erst nach Festlegung des Standorts vor Ort ermittelt. „Es kann aber davon ausgegangen werden, dass der Mast über die Baumspitzen ragen wird“, so Weigl.

Der dort geplante Mast hätte einen Abstand von rund 170 Metern zur nächsten Wohnbebauung. Alternativ wurden aber auch noch zwei weitere Standorte, die etwas weiter nordwestlich auf Privatgrundstücken liegen, vorgeschlagen. Hier würde der Abstand zur nächsten Wohnbebauung sogar 225 beziehungsweise 250 Meter betragen.

„Wie wollen wir auf unseren Grundstücken mit solchen Wünschen umgehen“, stellte Bürgermeister Weigl in den Raum und erinnerte daran, dass Bürger vielfach die schlechten Internetverbindungen monierten. Theresia Englhart (Frauenliste) wiederum erinnerte an frühere Erfahrungen. Sie möchte keine gemeindliche Zustimmung mehr.

Drei mögliche Standorte für einen neuen Mobilfunkmasten: Rechts das gemeindliche, aber zur Wohnbebauung nähere Areal. Daneben die beiden in Privatbesitz befindlichen Alternativstandorte.

Anders sah dies allerdings die Mehrheit der Räte. Johannes Weigl (PF Schönau) beispielsweise erinnerte an das Funkloch Pausmühle, das damit beseitigt werden könnte. Marcus Straßer (Liste 83104) brachte es auf den Punkt: „Wir brauchen das Internet.“ Für ihn gehöre das zur Infrastruktur einer Gemeinde dazu. Mehrheitlich plädierten die Räte allerdings für die beiden Alternativstandorte, da dort die Entfernung zur Wohnbebauung größer sei.

Verpachtung möglich, Verkauf abgelehnt

Mit zwei Gegenstimmen beschloss der Rat, dass der Mobilfunkbetreiber aufgrund der größeren Entfernung zuerst versuchen sollte, Flächen an den beiden Alternativstandorten zu generieren, die sich im Privatbesitz befinden. Erst wenn dort keine Aufstellung aufgrund der Ablehnung durch die Grundstückeigentümer möglich sei, wäre der Gemeinderat mit einer Verpachtung (nicht Veräußerung) einer Teilfläche aus dem Gemeindegrundstück für die Errichtung eines Mobilfunkmastens einverstanden.

Mehr zum Thema

Kommentare