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Hochbetrieb an den Badeseen

Hurra, endlich Sommer? Diese Folgen hat die Tropenhitze in der Region

Dauerbelegt: die neue Liegewiese am Höglinger Weiher in Bruckmühl.
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Dauerbelegt: die neue Liegewiese am Höglinger Weiher in Bruckmühl.
  • VonEva-Maria Gruber
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Tropenhitze über der Region: Erstmals kletterte das Thermometer am Wochenende auf über 37 Grad. Hochbetrieb herrschte an den Seen und in den Biergärten der Region - genau wie auf den Straßen. Ein Blick auf das sommerliche Geschehen am Wochenende.

Rosenheim/Landkreis – Bei Riesenhitze feierten die Wasserburger am Samstag ihr beliebtes Nationenfest. Zu Tausenden trotzten sie in der malerischen Innstadt den tropischen Temperaturen. Zur inneren Kühlung gab es ein besonderes Getränk: das Wasserburger Helle. Es wurde nach 28 Jahren erstmals wieder gebraut. Bei über 30 Grad gingen die 350 Liter rasend schnell über die Theke.

Gut aushalten ließ sich die Hitze in Schatten der historischen Innhäuser in der Altstadt in Wasserburg.

Höglinger Weiher dicht belagert

Viel los war ebenfalls am Höglinger Weiher in Bruckmühl. Die Parkplätze entlang der Zufahrtsstraße waren voll belegt. Die vielen Sonnenanbeter konnten sich auf der neuen großen Liegewiese jedoch gut verteilen.

Laut Sascha Zingerling, dem stellvertretenden Vorstand der Wasserwacht Bad Aibling, werde der neu angelegte Badebereich und Spielplatz von den Badegästen, die hauptsächlich aus den drei Landkreisen Rosenheim, Ebersberg und München kommen, sehr gut angenommen.

Die fest angelegten Lagerfeuerstellen werden gerne genutzt und dadurch sei auch der Vandalismus zurückgegangen, so Zingerling weiter. Das Freibad in Bad Aibling war etwa am Samstagnachmittag bei den hohen Temperaturen eine begehrte Anlaufstelle. Laut Mario Hennop, Fachkraft für Bäderbetriebe, habe zum Ferienende nach einem bisher verhaltenen Besuch an den vergangenen Tagen ein sehr starker Andrang geherrscht. An der langen Rutsche bildete sich eine lange Schlange beim Anstehen. Begehrtestes Objekt: die Sonnenschirme zum Ausleihen.

Im Bad Aiblinger Freibad herrschte zum Ende der Pfingstferien Großandrang.

Eher ruhig ging es am Weitsee inmitten der Schnaitseer Seenplatte zu. Das liege wohl in erster Linie an den noch andauernden Pfingstferien, mutmaßte gestern Kioskbetreiberin Lilian Goupos. „Aber wir sind wirklich zufrieden. Und auch der Umsatz ist sehr gut“ freute sie sich am Samstagnachmittag.

Trotz des sehr hohen Verkehrsaufkommens wegen des Rückreiseverkehrs aus den Pfingstferien war die Situation „relativ ruhig“, so Sebastian Reichart, Dienstgruppenleiter der Verkehrspolizei Rosenheim. Staupunkt erneut: der Bereich zwischen Achenmühle und Inntaldreieck. Hier treffen die Autobahn A8 und die A93 aufeinander.

Massenstart zum tatsächlich „heißesten Oimlauf“ in Bad Feilnbach am Sonntagfrüh.

Ironman in Aussicht

Die Hitzewelle sorgt jedoch auch für erhöhte Waldbrandgefahr in der Region. Noch herrsche Waldbrandgefahr der Stufe 3, Tendenz jedoch steigend. Vor allem in den Flächenwäldern, etwa im Rotter Forst, steige die Gefahr, so Kreisbrandrat Richard Schrank gestern im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen um erhöhte Vorsicht (siehe Infokasten). Während sich die einen in den Seen der Region Kühlung verschafften, ließen sich die Athleten beim bisher „heißesten Oimlauf“ in Bad Feilnbach“ am gestrigen Sonntag nicht aufhalten: Trotz der Rekordhitze fühlte sich Tagessieger Andreas Lenz aus Miesbach beim „OimLauf“ sehr wohl. Er sah den Berglauf unter den herrschenden Bedingungen „als geeignete Veranstaltung, sich auf den Ironman in Nizza vorzubereiten“.

32 Grad zeigte am gestrigen Sonntagvormittag das Thermometer am Wetterhäusl des Alpenvereins in der Priener Ortsmitte an. Tendenz steigend. Im Fenster spiegelt sich die Taufkirche mit Festbeflaggung.

Waldbrandgefahr - das ist zu beachten

Waldbrandgefahr der Stufe 3, also im mittleren Bereich, herrscht derzeit in der Region. Das gilt es laut Kreisbrandrat Richard Schrank zu beachten:

• Rauchverbot einhalten.

• Kein Feuer im und am Wald entzünden (auch kein Grillfeuer!)

• Keine Zigaretten aus dem Auto werfen.

Fahrzeuge keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund parken: Von heiß gelaufenen Katalysatoren geht Gefahr aus. Pkw, Krafträder und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge dürfen deshalb nicht auf Wiesen und Waldwegen abgestellt werden.

• Müll vermeiden: Jede weggeworfene Glasflasche, Folie, Feuerzeug oder Dose mit chemischen Abfällen kann zu einem Brandherd werden.

• Waldbrände unverzüglich der Feuerwehr (Telefon 112) melden. Besonders wichtig: Den Brandherd vor dem Melden lokalisieren, um den Einsatzkräften konkrete Hinweise geben zu können.

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