Internationales Holzbau-Forum von Rosenheimer Hochschule mitorganisiert

Holzstadt mit Bildungskompetenz

Wie jedes Jahr nutzen die Rosenheimer - aktuelle Studierende sowie Absolventen aus den vergangenen Jahrzehnten - die Gelegenheit, sich beim Internationalen Holzbau-Forum in Garmisch-Partenkirchen neues Wissen anzueignen und Networking zu betreiben. Foto re
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Wie jedes Jahr nutzen die Rosenheimer - aktuelle Studierende sowie Absolventen aus den vergangenen Jahrzehnten - die Gelegenheit, sich beim Internationalen Holzbau-Forum in Garmisch-Partenkirchen neues Wissen anzueignen und Networking zu betreiben. Foto re

Garmisch-Partenkirchen/Rosenheim - Über 1400 Teilnehmer aus 15 Ländern - darunter Unternehmer, Mitarbeiter, Professoren und Studenten - haben sich in Garmisch getroffen, um auf der größten internationalen Veranstaltung im Holzbereich über Holz-Märkte, Ingenieurkompetenzen, Architektur sowie Tendenzen und Zukunftsperspektiven zu sprechen.

Unter dem Namen "forum-holzbau" organisierte die Hochschule Rosenheim zusammen mit fünf weiteren Bildungsinstitutionen über das Jahr verteilt bereits an sieben Orten in Europa eine Plattform für den Austausch unter Holzbau-Experten. Auch das größte Holzbau-Forum der Welt in Garmisch soll zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch auf internationaler Ebene beitragen. Dass der Zusammenschluss der Bildungsinstitutionen in Garmisch-Partenkirchen stattfand, begründet sich durch dessen Neutralität: Die Hochschule Rosenheim, die Berner Fachhochschule Biel in der Schweiz und die TU Wien bilden das Dreieck um die Stadt in den Alpen. Mit der TU München bilden sie die deutschsprachige Kompetenz des "forum-holzbau". Die University of British Columbia in Vancouver sowie die Alto Universität in Helsinki zeigen deutlich die internationale Kooperation im Bildungsbereich Holzbau.

"Dass die Hochschulen im Verbund diese Veranstaltungen derart hochkarätig besetzen, liegt an den Kollegen, die viel Engagement in die Vernetzung in der Holzbaubranche stecken", sagte der Rosenheimer Hochschulpräsident Professor Heinrich Köster, der dem veranstaltenden "forum-holzbau" als Präsident vorsitzt.

"Nach 90 Personen im Jahre 1995 werden in 2012 voraussichtlich 3380 Personen an den Veranstaltungen im Bereich Holzbau teilnehmen. Das entspricht 8000 Weiterbildungstagen, was zu vergleichen ist mit einem vollen Studiensemester mit 40 Studenten", unterstrich Köster. Diese enorme Leistung zeige, dass die Holzstadt Rosenheim mit ihrer Bildungskompetenz im weltweiten Markt im Holzbereich einen wesentlichen Beitrag leiste. re

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