Hier stimmt die Chemie: Melanie und die unbezahlbaren Glücksmomente auf einem Pferderücken

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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Für diese Aufnahme trifft dies sicher zu.

Es zeigt Melanie (6) bei der Reittherapie auf dem Rücken eines Pferdes. Das kleine Mädchen mit den schwarzen Zöpfen ist eines der Kinder mit schwerstmehrfachen Behinderungen aus dem Haus Christophorus in Brannenburg, dem heuer die OVB-Weihnachtsaktion gewidmet ist. Bei Reittherapeutin Marina Bäuerle, zugleich Leiterin der Katharina-Gruppe, in der Melanie lebt, ist sie hier in besten Händen. Oft entspannt sich das sechsjährige Kind dabei so sehr, dass es auf dem Rücken des Pferdes einschläft (siehe Seite 11). „Auch wenn die Reittherapie keine medizinischen Wunder vollbringen kann, so ist es doch Wunder genug, den Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen durch den Kontakt zu den Pferden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, sagt Marina Bäuerle. „Dieses Lächeln bedeutet so viel mehr: Glück, Kraft und Lebensmut für die Kinder und Erwachsenen – Glück, Kraft und Lebensmut, welche sie tagtäglich benötigen, damit sie – in manchen Fällen allen medizinischen Prognosen zum Trotz – glücklich weiterleben können.“ CV

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