Bergwacht Brannenburg

Heuberg: Winterunfälle im steinigen Gebirge fordern die Retter mehrfach

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  • Silvia Mischi
    vonSilvia Mischi
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Gleich mehrfach rückte die Bergwacht Brannenburg am vergangenen Wochenende aus: Bereits am Freitag, 8. Januar, war ein 38-jähriger Mann aus dem Landkreis Traunstein mit seinem Schlitten auf dem Weg von den Heuberg-Almen Richtung Schweibern gestürzt und verletzte sich dabei schwer am Oberschenkel.

Samerberg / Nußdorf – Die Bergwacht wurde gegen 13 Uhr alarmiert und versorgte dem Patientenmit einem Notarzt. Im Anschluss wurde der Patient abtransportiert und am Parkplatz Schweibern an den Rettungsdienst übergeben werden. Am Samstag fanden zeitgleich mehrere Schlittenunfälle auf der Straße vom Lacherkar zum Sudelfeld statt. Zwei Frauen (20 und 51 Jahre) wurden dabei verletzt. Weil sich die Bergwacht Brannenburg bereits am Sudelfeld aufhielten, wurden die Kameraden der Bergwacht Leitzachtal alarmiert.

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Die beiden Patientinnen wurden im weiteren Verlauf vom Rettungshubschrauberversorgt und in Kliniken gebracht. Kurz darauf zur Mittagszeit wurde die Bergwacht Brannenburg erneut alarmiert –  diesmal wegen einer abgestürzten Person an der Südwestflanke des Heubergs, die sich beim Sturz Verletzungen am Kopf zugezogen hatte. Eine erste Einsatzmannschaft rückte bodengebunden aus. Zusätzlich wurde ein Rettungshubschrauber angefordert.

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Die genaue Örtlichkeit im felsdurchsetzten Gebiet zwischen Kundl und Gipfelgrat konnte im Überflug ausgemacht werden. Die 72-jährige Patientin aus dem südlichen Landkreis Rosenheim konnte dann durch die Helikoptermannschaft gerettet werden. Detaillierte Angaben zu den Verunfallten konnte die Polizeiaus Datenschutzgründen nicht machen. Bergwacht Brannenburg

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