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Rund eine Million Besucher in Rosenheim

Herbstfest-Bilanz fällt positiv aus – Wiesn-Chef Klaus Hertreiter verrät seinen Höhepunkt

Aus is‘: Miss Herbstfest Anna Birklein mit leeren Krügen aus dem Flötzinger-Zelt.
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Aus is‘: Miss Herbstfest Anna Birklein mit leeren Krügen aus dem Flötzinger-Zelt.
  • Ludwig Simeth
    VonLudwig Simeth
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  • Mathias Weinzierl
    Mathias Weinzierl
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Nach 16 Tagen Herbstfest steht fest: Die Region hat auch nach zwei Jahren coronabedingter Wiesn-Abstinenz das Feiern nicht verlernt. „Wir sind sehr zufrieden“, zieht Wiesn-Chef Klaus Hertreiter am Sonntag (11. September) gegenüber den OVB-Heimatzeitungen Bilanz. Und verrät, was für ihn der Höhepunkt war.

Rosenheim – Rund eine Million Besucher waren laut Hertreiter, Geschäftsführer der WV Veranstaltungs GmbH, aufs Festgelände auf der Loretowiese geströmt und damit nahezu so viel wie 2019. Allerdings, so Hertreiter, sei die Stimmung zu Beginn noch recht verhalten gewesen. „Wir haben nach der langen Corona-Pause am Anfang schon gemerkt, dass die Besucher eher etwas verhalten waren“, erzählt der Wiesn-Fachmann. Ab dem mittleren Wiesnwochenende sei die Stimmung aber dann „großartig“ gewesen: „Da war‘s dann wirklich wie vor Corona.“ Besonders im Gedächtnis geblieben ist Hertreiter das Erntedankfest. „Vom Wetter über den Gottesdienst bis zum Festzug – das war für mich ein perfekter Wiesntag.“

Auch die Brauereien sind zufrieden

Auch aus Sicht der beiden Brauereien ist der Wiesn-Neustart gelungen. „Eine Rekordwiesn war es sicher nicht, aber wir sind vollauf zufrieden“, sagen Auerbräu-Geschäftsführer Dirk Steinebach und Marisa Steegmüller, geschäftsführende Gesellschafterin der Flötzinger Brauerei auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen.

Laut Steinebach sei es mehr als spürbar gewesen, wie sehr es viele Gäste genossen hätten, endlich wieder raus und unter die Leute zu kommen, gemütlich zusammen zu sitzen und die Alltagssorgen für ein paar Stunden zu vergessen. Der Auerbräu-Geschäftsführer erinnerte auch an die schwierige Zeit im Vorfeld: „Im April und Mai haben wir klar gesagt: Wir wollen die Wiesn 2022. Dann haben wir alles dafür getan. Und wenn uns damals jemand gesagt hätte, dass sie so verläuft, wie sie jetzt verlaufen ist, dann hätten wir das sofort unterschrieben.“

Ein dickes Kompliment machte Steinebach auch seinem neuen Festwirt: Die Familie Heinrichsberger habe viel Lob bekommen für die Qualität von Speisen, Bewirtung und Service. Es deute viel darauf hin, dass die Zusammenarbeit auch 2023 fortgesetzt werde.

Ein prächtiges Feuerwerk hatte am Donnerstagabend den Wiesnendspurt eingeläutet.

„Es war eine gemütliche, friedliche Wiesn, in unserem Flötzinger-Zelt herrschte stets eine ausgelassene und gute Stimmung. Deshalb sind wir vollauf zufrieden“, sagt Marisa Steegmüller. Sie betonte im Gespräch mit dem OVB auch, „dass es auch um viele Existenzen geht, die an einem Großereignis wie dem Herbstfest hängen“.

Und der Umsatz? Es waren weniger Menschen da als 2019, sicher ist er etwas zurückgegangen. Aber um wie viel? Dazu wollten – wie schon in der Vergangenheit – weder Auerbräu noch die Flötzinger Brauerei nähere Angaben machen. Der Umsatz habe speziell bei dieser Wiesn nicht im Vordergrund gestanden, so Steinebach und Steegmüller. Auf der anderen Seite hätten es viele Festbesucher diesmal geschätzt, dass die Bierburgen nicht immer proppenvoll waren und es etwas leichter war, einen Platz zu finden.

„Familienfreundliche Preispolitik“

Ruhige und beschauliche Stunden auf der Wiesn – das ist laut Hertreiter auch ein großes Pfund des Herbstfestes in Rosenheim. Wie auch die „familienfreundliche Preispolitik“, die nach Angaben des Herbstfest-Projektleiters „voll durchgeschlagen“ habe. Zumal das Thema der steigenden Lebensmittel- und Energiepreise in den kommenden Wochen und Monaten die Bürger vermehrt belasten werde.

Das Rosenheimer Herbstfest sieht Hertreiter daher auch als willkommene Gelegenheit an, den Alltag einfach mal für ein paar Stunden zu vergessen: „Wir hatten schon das Gefühl, dass viele Besucher die Sorgen draußen gelassen haben, um hier ein Stück Lebensfreude zu genießen.“

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