Hausfriedensbruch in einem Pferdestall

Traunstein/Chieming – Ein Vertrag von Ende 2017 über das Einstellen von neun Pferden in einem Anwesen in Chieming führte zu einer Verhandlung wegen Hausfriedensbruchs vor dem Amtsgericht Traunstein.

Die Eignerin der Tiere, eine 58-jährige frühere Beamtin aus Rheinland-Pfalz, hatte in der Vereinbarung vor mehr als zwei Jahren falsche Personalien angegeben und bekam daraufhin per Einschreiben ein schriftliches Betretungsverbot für den Hof, dessen Annahme sie verweigerte. Dennoch ging die Frau, der das Verbot klar gewesen sein musste, im März 2018 sechsmal auf das umzäunte Gelände. Das trug der 58-Jährigen eine Anzeige sowie einen Strafbefehl wegen Hausfriedensbruchs ein, gegen den sie Einspruch einlegte. Zu der mündlichen Verhandlung erschien die Dame nicht. Das Gericht mit Richter Thilo Schmidt verwarf den Einspruch auf Antrag von Staatsanwältin Helena Speicher. Damit wurde eine Geldstrafe in unbekannter Höhe rechtskräftig. kd

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