Aus dem Schul- und Kreisausschuss

Gymnasium Wasserburg: Weg frei für die Umgestaltung

Der Pausenhof
               und die Außenanlagen des Wasserburger Gymnasiums können umgestaltet werden. Die zuständigen Gremien des Landkreises gaben grünes Licht hierfür.
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Der Pausenhof und die Außenanlagen des Wasserburger Gymnasiums können umgestaltet werden. Die zuständigen Gremien des Landkreises gaben grünes Licht hierfür.
  • Norbert Kotter
    vonNorbert Kotter
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Jeweils ohne Gegenstimme haben der Schul- und der Kreisaussschuss bei ihrer jüngsten Sitzung im Aiblinger Kurhaus grünes Licht für die Umgestaltung des Pausenhofs und der Außenanlagen am Wasserburger Luitpold-Gymnasium gegeben.

Wasserburg/Bad Aibling – Die Gesamtkosten für das vorgesehene Bündel an Einzelmaßnahmen belaufen sich nach Schätzungen der Verwaltung auf rund 850 000 Euro. Martin Rodemers von der Bauverwaltung des Landkreises informierte die Gremien darüber, dass der Landkreis mit einem Zuschuss von etwa 50 Prozent der förderfähigen Kosten für die Maßnahme rechnen kann, den das Land Bayern zur Verfügung stellt.

Außerplanmäßige Mittel bereitgestellt

Einverstanden waren die Kreisräte auch damit, dass noch heuer mit den Planungen für die Maßnahme begonnen wird und der Landkreis hierfür außerplanmäßige Mittel in Höhe von 50 000 Euro aus dem Haushalt zur Verfügung stellt.

Es soll Fördergelder geben

Der Landkreis sieht sich zur Vorfinanzierung des Projekts bis zum Eintreffen der Fördersumme in der Lage. Aus diesem Grund billigten die Mandatsträger, dass die Verwaltung die für die Maßnahme notwendigen Anträge bei der Regierung von Oberbayern stellen und die erforderlichen Architekten- und Ingenieurverträge abschließen kann. Das 1879 gegründete Gymnasium gehört laut Landkreisverwaltung zu den „ältesten Schulen Bayerns“ und besteht aus mehreren Gebäudekomplexen – einem denkmalgeschützten Altbau aus dem Jahr 1913, einem 1966 fertiggestellten Mittelbau sowie einem Anbau aus dem Jahr 1977. Sie fassen gemeinsam den zentralen Schulhof ein. 2005 kam eine Mensa hinzu. Da der Pausenhof im Zuge der Erweiterungsbauten ebenfalls immer wieder „angepasst“ worden sei, sei über die Jahre hinweg ein „Flickenteppich an Belägen“ entstanden, so Rodemers.

Sie zu erneuern, ist unter anderem Bestandteil der Baumaßnahme. Umgestaltet werden nach Angaben im Kreisausschuss auch der Eingangsbereich und die Aula der Schule. Im überdachten Vorbereich werden neue Betonpflastersteine verlegt. Da der Kunstsaal im Erdgeschoss nicht barrierefrei zu erreichen ist, soll entlang der Hausfassade ein Zugang in Form einer festinstallierten Rampe zu diesem Gebäudeteil geschaffen werden.

Eine Diskussion zu den Vorstellungen der Verwaltung im Vorfeld der Abstimmung erachteten die beiden Gremien als nicht notwendig.

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