Grenzerleichterung: Das sind die Zeiten

Rosenheim – Land- und Forstwirte können seit gestern zeitweise zusätzliche Grenzübergangsstellen an der Grenze zu Tirol nutzen.

Dies hat die Bundespolizei mit den österreichischen Behörden vereinbart. Die Sonderregelung umfasst die Grenzübergänge Wildbichl-Landl/Bayrischzell (6 bis 20 Uhr) sowie Wildbichl/Sachrang (6 bis 20 Uhr) und bezieht sich auf Grenzübertritte, die mit land- und forstwirtschaftlichen Arbeiten in der Grenzregion erforderlich sind. Die Berechtigten benötigen eine „Bescheinigung für den Grenzübertritt“, die für den Tiroler Grenzabschnitt per E-Mail oder persönlich bei der Bundespolizei Rosenheim (Burgfriedstraße 34, Rosenheim oder bpoli.rosenheim@polizei.bund.de) beantragt werden kann. Der Antrag muss folgende Angaben beinhalten: Vorname, Name, Geburtsdatum, Anschrift (Postleitzahl – Wohnort – Straße – Hausnummer), Nummer des Reisepasses oder Personalausweises sowie die Grenzübergangsstelle, die genutzt werden soll. Die Land- und Forstwirte müssen als Grenzgänger die ausgestellte Bescheinigung mit dem Ausweisdokument mitführen. Sowohl die deutschen als auch die österreichischen Behörden überwachen die Grenzübergänge. Vom österreichischen Bundesheer war laut Augenzeugen am ersten Tag ein halbes Dutzend Männer vor Ort. Auf bayerischer Seite stand niemand am immer noch vorhandenen Bauzaun. Laut Rainer Scharf, Sprecher der Bundespolizei, fahren die Bundespolizisten immer wieder zur Kontrolle an die Grenze bei Sachrang. Das werde auch so bleiben. In der Bundespressekonferenz stellte Innenminister Horst Seehofer mittlerweile eine generelle Öffnung der Grenze zu Österreich schon ab dem 16. Mai in Aussicht.

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