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Glosse

Einbruch bei der Polizei Rosenheim: Welches kriminelle Tier war es diesmal?

Thoams Stöppler
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Thomas Stöppler
  • VonThomas Stöppler
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Anscheinend gibt es in der Region immer mehr kriminelle Tiere, die meinen unantastbar zu sein: Monatelang trieben im Chiemgau und im Inntal Wölfe ihr Unwesen, eine Gang von Kühen konnte bei Mühldorf nicht ohne Blutvergießen gestoppt werden.

Rosenheim - Und jetzt gab es auch noch einen Einbruch bei der Polizei in Rosenheim: Gegen 5 Uhr in der Früh haben aufmerksame Beamte den Täter im Innenhof der Inspektion in der Ellmaierstraße überwältigt. Es war ein Biber! Weil Wildtiere eben nicht meldepflichtig sind, ist nicht klar, ob er vorbestraft ist. Unwahrscheinlich ist es nicht: Schließlich verursachen Biber immer wieder Sachschäden. Denn anstatt sich Holz im Baumarkt zu kaufen oder aus dem eigenen Wald zu holen, fällen sie nun mal gerne die Bäume anderer. Fast 500 000 Euro zahlt der Freistaat im Jahr an Menschen, die von Bibern heimgesucht wurden.

Der nun erfolgte direkte Angriff auf den Staat sollte umgehend hart bestraft werden. Der Biber aber konnte aufgrund seines unschuldigen Aussehens die Ordnungshüter einlullen: Im Verhör gab er an, auf der Suche nach Essen gewesen zu sein. Diese mildernden Umstände veranlassten die Polizisten, den Biber umgehend freizulassen.

Ob der Warnschuss einer Festnahme genügt, um ihn künftig von Einbrüchen abzuhalten, ist zweifelhaft. Reue zeigte das Nagetier nämlich nicht. Und eine Meldeadresse oder wenigstens einen Namen gab es ebenfalls nicht an.

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