Gemeingefährlich? 41-jähriger Wasserburger nach Morddrohungen ab Montag vor Gericht

Ein 41-jähriger Mann aus Wasserburg, der unter anderem im Sommer 2019 in Rosenheim Polizeibeamte mit dem Tod bedroht hatte, muss sich ab Montag in Traunstein vor Gericht verantworten.
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Ein 41-jähriger Mann aus Wasserburg, der unter anderem im Sommer 2019 in Rosenheim Polizeibeamte mit dem Tod bedroht hatte, muss sich ab Montag in Traunstein vor Gericht verantworten.
  • Michael Weiser
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Er soll mehrmals ein Messer mitgeführt, eine Frau belästigt und in Rosenheim Polizeibeamte mit dem Tod bedroht haben: Ein 41-jähriger Wasserburger muss sich ab Montag in Traunstein vor Gericht verantworten.

Rosenheim – Wüste Beschimpfungen und Drohungen: Rabiat ging am 6. Juli 2019 ein Wasserburger (41) am Salingarten in Rosenheim sechs Polizeibeamte an. Die Beamten hatten ihn kontrollieren wollen, weil er ein Messer mit sich geführt und eine Frau belästigt haben soll. Die Polizisten fixierten den Mann am Boden, der aber stieß nach Angaben der Einsatzkräfte weiter Morddrohungen und Beleidigungen aus.

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Nicht einmal eine Woche später fiel der Mann erneut auf, als er im Zug von Rosenheim nach Holzkirchen mit einer Schreckschusspistole herumhantiert haben soll, für die er keinen Schein besaß. Kurz vor einer Haltestelle soll er einem anderem Mann unvermittelt mit der flachen Hand gegen den Hinterkopf geschlagen haben, so heftig, dass der Mann einen Ausfallschritt machen musste, um das Gleichgewicht zu wahren. Auch hier soll er ein Messer dabei gehabt haben.

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Wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz steht der Mann am heutigen Montag ab 9 Uhr vor dem Landgericht Traunstein. Dabei geht es nicht um Gefängnis, sondern um Maßregelvollzug: Wegen einer Störung hält die Staatsanwaltschaft den Mann für schuldunfähig und gemeingefährlich.

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