Bezirk förderte ÖPNV in Stadt und Landkreis

Geld für den Promille-Express

München/Rosenheim - Für 2010 hat die Regierung von Oberbayern aus staatlichen Fördermitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie insgesamt über 25 Millionen Euro für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bewilligt.

Speziell für die Anschaffung neuer Linienbusse erhielten Stadt und Landkreis Rosenheim aus dem Fördertopf 827388 Euro. Weitere Fördergelder für Verkehrsverbesserungen, Linienerweiterungen und Verdichtungen förderte der Bezirk in der Region mit 162000 Euro (Stadt Rosenheim) beziehungsweise 243650 Euro (Landkreis Rosenheim).

Die Mittel dienen laut Regierung "dazu, die hohen finanziellen Belastungen, die ein ÖPNV mit bereits hohem Standard vom Aufgabenträger fordert, zu mindern." Die Höhe der Förderung richte sich dabei nach den jeweiligen Ausgaben, die ein Landkreis oder eine Gemeinde für den ÖPNV ausgibt.

Veranstwortlich für den Nachverkehr in der Region ist die Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG). Darin sind die Stadt und der Landkreis als sogenannte Aufgabenträger zusammengeschlossen. Aufsichtsratsvorsitzende sind im Wechsel Landrat Josef Neiderhell und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Während das Geld für die Anschaffung neuer Omnibusse direkt an die Linienbetreiber geht, verwaltet die RoVG die weiteren ÖPNV-Fördergelder. In 2010 wurden damit zahlreiche Aktionen und Maßnahmen finanziert, etwa die Reparaturen der durch Vandalismus beschädigten Bushäuschen, den Druck der Fahrplanhefte, die Subventionierung bestimmter Fahrkarten (zum Beispiel der Umweltkarte oder die kostenlose Fahrradmitnahme in Zügen der Südostbayernbahn) oder den Betrieb des Promille-Express während der Herbstfestwochen. re

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