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Freude am Lesen von klein auf

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und Stiftung Lesen setzen größtes bundesweites Leseförderprogramm zur frühen Bildung fort: Regelmäßiges Vorlesen von klein auf fördert den Wortschatz und schafft eine wichtige Grundlage für einen erfolgreichen Bildungsweg.

Mit Buchgeschenken werden Eltern dazu motiviert, ihren Kindern schon frühzeitig und regelmäßig vorzulesen. Dieses Ziel hat „Lesestart 1–2–3“, ein bundesweites Förderprogramm für Eltern mit Kindern zwischen einem Jahr und drei Jahren. Rund 4,5 Millionen Lesestart-Sets werden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und durch die Stiftung Lesen während der achtjährigen Laufzeit Familien mit Kleinkindern kostenfrei zur Verfügung gestellt.

In den ersten beiden Förderphasen erhalten Familien in Bayern mit ein- und zweijährigen Kindern altersgerechte Lesestart-Sets im Rahmen der U6- und U7-Vorsorgeuntersuchungen in rund 935 teilnehmenden Kinderarztpraxen.

In der aktuellen dritten Programmrunde sprechen rund 1241 teilnehmenden Bibliotheken Eltern mit dreijährigen Kindern an.

Zu jedem Lesestart-Set gehört ein altersgerechtes Bilderbuch, das zum gemeinsamen Anschauen und Vorlesen einlädt. Ergänzt wird der Inhalt der bunten Stofftasche mit einer Broschüre mit Vorlesetipps in fünf Sprachen.

Zur Übergabe der Lesestart-Sets an Familien erklärt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger: „Lesen eröffnet Kindern die Chance, selbstbestimmt ihren Weg zu gehen. Lesestart möchte Familien auf diesem Weg begleiten und ihnen Anregungen und Tipps mitgeben. Regelmäßiges Vorlesen und gemeinsame Lesezeit sind wichtige Voraussetzungen, um später gut Lesen und Schreiben lernen zu können.“

Sabine Uehlein, Geschäftsführerin Programme der Stiftung Lesen, berichtet: „Wir wissen seit vielen Jahren, wie erfolgreich kostenfreie Buchgeschenke Eltern zum Vorlesen im Familienalltag motivieren können. Wir freuen uns, dass wir dank der erfolgreichen Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung seit vielen Jahren Millionen von Eltern mit Buchgeschenken unterstützen und so die Lesekompetenz von Kindern verbessern können.“

Barbara Schleihagen, Bundesgeschäftsführerin Deutscher Bibliotheksverband e.V., ergänzt: „Bereits die Evaluation des Vorläufer-Programms hat gezeigt, dass die Teilnahme von Bibliotheken am Lesestart-Programm dazu beiträgt, Familien die Angebote von Bibliotheken näherzubringen. Wenn Kinder früh gemeinsam mit ihren Eltern Bibliotheken besuchen und den Bibliotheksbesuch dadurch mit positiven Emotionen verknüpfen, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch als Jugendliche und Erwachsene die Bibliothek nutzen. Ein wichtiger Impuls für die Leseförderung.“

Über die Stiftung Lesen:

Lesen ist die zentrale Voraussetzung für Bildung, beruflichen Erfolg, Integration und eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Damit alle Kinder in Deutschland lesen können, engagiert sich die Stiftung Lesen gemeinsam mit Bundes- und Landesministerien, mit Unternehmen, Stiftungen, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen in bundesweiten Programmen und Kampagnen.

Die Stiftung Lesen steht seit ihrer Gründung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt. www.stiftunglesen.de.

Kontakt:

Stiftung Lesen,

Allegra Thomsen-Weiße,

Telefon 0 61 31/2 88 90- 79,

Mail: allegra.thomsen-

weisse@stiftung lesen.de.

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