Freisportanlagen am Gymnasium Bruckmühl: Rosenheimer Ausschuss gibt grünes Licht für Sanierung

Sportlehrerin und Fachbetreuerin Agnes Pildner zeigt auf die Schäden an der Laufbahn. Auch sie werden im Zuge der Sanierungsmaßnahmen beseitigt. Baumann

Massive Schäden an der Laufbahn, an der Weitsprunganlage sowie am Mehrzweckspielfeld: die Freisportanlagen am Bruckmühler Gymnasium sind in einem maroden Zustand. Jetzt hat der Rosenheimer Schul- und Kreisausschuss ein Sanierungspaket geschnürt.

Von Norbert Kotter

Rosenheim/Bruckmühl – Mit jeweils einstimmigen Beschlüssen haben der Schul - und der Kreisausschuss bei ihrer jüngsten gemeinsamen Sitzung den Weg für die Generalsanierung der Freisportanlagen des Gymnasiums Bruckmühl geebnet. Sie wurden im Jahr 2003 zusammen mit dem Schulgebäude errichtet und weisen nach Auskunft der Landkreisverwaltung mittlerweile „wesentliche Schäden im Bereich der Laufbahn, der Weitsprunganlage sowie des Mehrzweckspielfeldes“ auf.

Kosten bei 570 000 Euro

Gerhard Kippes, Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau im Landratsamt, schätzt die anfallenden Kosten auf etwa 570 000 Euro. Der Landkreis kann laut Kippes davon ausgehen, Fördermittel in Höhe von 50 Prozent vom Freistaat zu bekommen. Mit den Beschlüssen wurde die Verwaltung beauftragt, Förderanträge zu stellen und einen Architektenvertrag abzuschließen.

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Die vorgesehenen Einzelmaßnahmen betreffen die Laufbahn, die Weitsprunganlage und den Allwetterplatz. Die Laufbahn beispielsweise wird neugegliedert, an ihrer Längsseite wird ein ein Meter breiter Sicherheitsbereich eingerichtet. Bei der Weitsprunganlage ist ein zweiter Anlauf mit Absperrung vorgesehen. Der Allwetterplatz bleibt in seiner bisherigen Länge innerhalb der vorhandenen Betonumfassungen erhalten.

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Aus Sicherheitsgründen erhalte die Betonumrandung allerdings einen Gummikantenschutz, so Kippes. Auch ein sechs Meter hoher Ballfangzaun wird neu errichtet – in Richtung einer Neubausiedlung, die sich am südlichen Spielfeldrand an das Gelände anschließt. Im Bereich des Laufbahnstarts soll eine Gerätehütte mit Unterstand entstehen, der als Sonnenschutz dient. „Wir haben beim Gesamtkonzept in geringem Umfang Verbesserungswünsche der Schule mitberücksichtigt“, sagte Kippes im Ausschuss.

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Der Auflistung der notwendigen Maßnahmen gingen drei Bestandsaufnahmen vor Ort im April und Juni 2018 sowie im Januar 2020 voraus. Außerdem nahm ein Ingenieurbüro im April 2018 eine Voruntersuchung vor, um die Schäden am Boden- und Tragschichtaufbau sowie an den Kunststoffbelägen zu ermitteln.

Die beiden Ausschüsse fassten ihre Beschlüsse ohne vorherige Debatte.

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