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Nicht nur Reiserückkehrer bringen Corona mit

Festivals treiben die Corona-Zahlen in der Region Rosenheim in die Höhe - Inzidenz bei knapp 50

Gute Nachrichten gibt es aus dem Rosenheimer Impfzentrum: Die Arbeit kann fortgeführt werden, der Vertrag wurde verlängert.
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Gute Nachrichten gibt es aus dem Rosenheimer Impfzentrum: Die Arbeit kann fortgeführt werden, der Vertrag wurde verlängert.
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
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Die Corona-Fallzahlen in Stadt und Landkreis Rosenheim schossen das Wochenende über nach oben, liegen bereits bei einer 7-Tage-Inzidenz von knapp unter 50. Die Treiber für die hohen Zahlen: neben Reiserückkehrern offenbar zwei Festivals: das Zrce-Festival in Kroatien sowie ein Ausbruch beim Opern-Festival in Immling.

Rosenheim – Die Corona-Fallzahlen in Stadt und Landkreis sind auch über das Wochenende weiter angestiegen, die vierte Welle scheint die Region erfasst zu haben. Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Rosenheim ist mit 48 Neuinfektionen seit vergangenen Freitag inzwischen bei 41,7 (Stand 16. August, 0 Uhr).

Die Stadt Rosenheim liegt mit 18 Neuinfizierten bei 47,2 – und damit denkbar knapp unter der Marke 50, ab der nach drei Tagen in Folge mit ersten Einschränkungen zu rechnen wäre. Im Nachbarlandkreis Mühldorf treten am Dienstag, 17. August, bereits die ersten Beschränkungen in Kraft.

Das sind die Gründe für die hohen Zahlen

Doch was treibt die Corona-Fallzahlen derart in die Höhe? Neben Reiserückkehrern, die das Virus mit im Gepäck hatten, und dem so genannten „diffusen Infektionsgeschehen“, machte das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim zwei Festivals aus, die „spürbar Auswirkungen auf die Fallzahlen in Stadt und Landkreis Rosenheim haben“, wie Sprecher Michael Fischer auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen erklärte.

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Zum einen: das Immling-Festival. Von dort sind nach Angaben der Behörde bisher 22 Indexfälle im Bereich Gastronomie und Ensemble bekannt. Die Besucher seien durch die Betreiber des Festivals über die Situation informiert und angehalten, Testungen durchzuführen. Die Ergebnisse einer PCR-Reihentestung der Künstler sowie aller möglichen Kontakte stünden allerdings noch aus, wie der Behördensprecher ausführte.

Rückkehrer vom Festival „Bavaria goes Zrce“

Das zweite Festival unter dem Titel „Bavaria goes Zrce“ fand in Novalja in Kroatien statt. Dem Gesundheitsamt wurden bis Montag acht Fälle gemeldet, die das genannte Festival besuchten. Hinzu komme, dass die positiv Getesteten für Folgefälle im familiären beziehungsweise im privaten Umfeld sorgten, wie der Behördensprecher ausführte.

Covid-Patienten in den Kliniken

Die Zahl der Covid-Patienten in den Romed-Kliniken steigt seit vergangener Woche an. Aktuell befinden sich zehn Covid-Patienten in stationärer Behandlung, davon drei auf Intensivstation, von denen wiederum zwei beatmet werden müssen. Hinzu kommen sieben Covid-Verdachtsfälle auf Normalstation.

Vertrag für Impfzentrum verlängert

Weiter gesichert ist der Betrieb des gemeinsamen Impfzentrums von Stadt und Landkreis Rosenheim auf der Loretowiese. Stadt und Landkreis, die Auerbräu GmbH sowie Festwirt Andreas Schmidt haben sich jetzt darauf verständigt, den Mietvertrag für das Impfzentrum zu verlängern, wie es aus dem Rosenheimer Rathaus heißt.

Sanierung der Inntalhalle

Allerdings muss die Brauerei von Oktober bis voraussichtlich Mitte Dezember 2021 nicht aufschiebbare Sanierungsmaßnahmen in der Inntalhalle durchführen lassen. Durch die jüngsten Starkregenereignisse entstand dort nach Angaben des Unternehmens ein Wasserschaden, der noch vor dem Winter behoben werden muss.

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In diesem Zeitraum wird der Impfbetrieb laut Stadt ausschließlich im benachbarten Impfzelt durchgeführt, das dafür winterfest gemacht wird. Nach Abschluss können die Impfungen wieder in der Inntalhalle stattfinden.

Alternative wäre Schulsporthalle

„Wir sind Auerbräu dankbar, dass eine Verlängerung des Mietvertrags ermöglicht wurde. Als Alternative hätten wir eine der städtischen Schulsporthallen zweckentfremden müssen“, so Oberbürgermeister Andreas März im Zuge der Vertragsunterzeichnung.

„Das kam angesichts der seit 2020 aufgelaufenen Belastungen für die Schüler durch Homeschooling, Videounterricht, Maskenpflicht und ausgefallenen Sportunterricht für die Stadt nicht in Frage.“

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